Korrektur

Twitter: Tweets sind jetzt editierbar - aber nicht für alle

Die gute Nach­richt: Tweets lassen sich nun prin­zipiell nach­träg­lich korri­gieren. Die schlechte Nach­richt: Blue ist notwendig und das Feature startet zunächst in wenigen Gebieten.

Der Mikro­blog­ging­dienst Twitter hat damit begonnen, die seit langem einge­for­derte Editier­funk­tion auszu­rollen. Es ist Usern möglich, bis zu einer halben Stunde später die Tweets abzu­ändern. Das kann unter anderem bei Recht­schreib­feh­lern oder Falsch­infor­mation hilf­reich sein. Um das Ganze trans­parent zu gestalten, gibt es eine Versi­ons­his­torie der Beiträge. Leider ist die Editier­funk­tion in Twitter noch nicht für alle Anwender verfügbar. So benö­tigt man zum einen ein Abon­nement von Twitter Blue und muss sich zum anderen in einer der unter­stützten Regionen befinden.

Tweets lassen sich ab sofort bear­beiten

Tweets sind jetzt (unter bestimmten Voraussetzungen) editierbar Tweets sind jetzt (unter bestimmten Voraussetzungen) editierbar
Twitter
Im Eifer des Gefechtes kann es vorkommen, dass sich ein Recht­schreib- oder Gram­matik­fehler in einen Tweet einschleicht. Bislang konnten Anwender ledig­lich durch die um 30 Sekunden verzö­gerte Beitrags­ver­öffent­lichung kurz­zeitig Korrek­turen voll­ziehen. Doch ist das ein recht knappes Zeit­fenster und Twitter-Blue-Mitglie­dern vorbe­halten. Nun lassen sich Tweets inner­halb von 30 Minuten abän­dern, wie der Account von Twitter Blue mitteilt, ein Abon­nement ist aber nach wie vor erfor­der­lich.

Des Weiteren hat das Entwick­ler­studio das Rollout des Features zunächst auf eine kleine Anzahl Regionen beschränkt. Es handelt sich um Kanada, Austra­lien und Neusee­land. Demnächst sollen auch die Verei­nigten Staaten Zugang zur Editier­funk­tion von Twitter erhalten. Ob die Erwei­terung Twitter Blue vorbe­halten bleibt und wann weitere Regionen wie Europa folgen, ist bislang unbe­kannt.

So funk­tio­niert die Tweet-Bear­bei­tung

Twitter veröf­fent­lichte zwei Beiträge, welche die Funk­tions­weise der Bear­bei­tung erläu­tern. Hat man den Tweet aufge­rufen, wählt man im Menü in der rechten oberen Ecke das Editieren aus. Mit einer weiteren Anima­tion verweist das Team auf ein Stift-Icon ober­halb des Tweets in der Über­sicht. Klickt man dieses Symbol an, lässt sich das Geschrie­bene eben­falls abän­dern. Ein anderer Tweet stellt die Versi­ons­his­torie vor. Dank dieser können der Autor und die Leser jeder­zeit Ände­rungen nach­voll­ziehen. So haben Nutzer stets den Über­blick, was sie opti­miert haben. Auf der anderen Seite können sich Beitrags­ersteller nicht heraus­reden, etwas Bestimmtes nie geschrieben zu haben.

Demnächst dürfte Twitter Elon Musk gehören. Der Über­nahme wurde mitt­ler­weile zuge­stimmt.

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