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Aus TVNOW wurde RTL+ - das ändert sich für Kunden

Heute wurde aus TVNOW das neue RTL+. Neben der Namens­ände­rung verspricht RTL in seinem Strea­ming­angebot neue, attrak­tive Inhalte. Müssen Abon­nenten bald mehr dafür zahlen?

Am heutigen 4. November wird TVNOW zu RTL+. Damit bündelt die Medi­engruppe RTL Deutsch­land ihr umfang­rei­ches Enter­tain­ment-Angebot aus TV und Strea­ming unter der eigenen Medi­enmarke und präsen­tiert sich platt­form­über­grei­fend in einem einheit­lichen, neuen Design.

Gleich­zeitig entsteht ein Gegenpol zur konkur­rie­renden, Sender-über­grei­fenden Platt­form Joyn, die von ProSiebenSat.1 und Disco­very initi­iert wurde.

Preise und Zugangs­daten bleiben gleich

Aus TVNOW wird RTL+ Aus TVNOW wird RTL+
Screenshot: Michael Fuhr
Mit dem neuen Namen RTL+ werden sich auch die Abos des Strea­ming­dienstes ändern, ohne dass es jedoch für bishe­rige Kunden - zumin­dest bisher - zu großen Neue­rungen kommt. Aus den Paketen "Free", "Premium" und "Premium+" werden die Bundles "RTL+ Free" (kostenlos), "RTL+ Premium" (4,99 Euro pro Monat) und "RTL+ Premium Duo" (7,99 Euro pro Monat). Am Preis ändere sich dadurch für Kunden nichts.

Gleich­wohl sind Neue­rungen nicht völlig ausge­schlossen, was auch zusätz­liche Pakete oder Preis­erhö­hungen nicht ausschließt: "Sollten wir in den kommenden Monaten Ände­rungen an unserem Produkt­port­folio vornehmen, so werden wir dich recht­zeitig darüber infor­mieren", heißt es in einer Infor­mation an Kunden. Die Zugangs­daten von TVNOW bleiben auch bei RTL+ iden­tisch, eine Neure­gis­trie­rung ist nicht notwendig.

Programm­viel­falt wird ausge­baut

RTL verspricht unter dem Namen RTL+ auch ein Plus an Programm­viel­falt, etwa durch "neue, hoch­karä­tige und aufwen­dige Fiction-Produk­tionen in heraus­ragender Beset­zung vor und hinter der Kamera".

Zusätz­lich zu den bereits vorhan­denen über 50.000 Programm­stunden verschie­dener Genres von TVNOW, die weiter abrufbar sind, stellt RTL+ zum heutigen Start Inhalte aus Fiction-Eigen­pro­duk­tionen wie "Ferdi­nand von Schi­rach - Glauben" und der zweiten Staffel "KBV - Keine beson­deren Vorkomm­nisse" sowie exklu­siven Lizenz­serien wie dem "Gossip Girl"-Reboot und der zweiten Staffel "Why Women Kill" bereit.

Auch neue, eigen­pro­duzierte Reality-Formate wie "Hip Hop - Born to Dance" und "Unbre­akable" sowie eine mehr­tei­lige Doku-Serie über den Welt­umsegler Boris Herr­mann sollen zum Start auf RTL+ verfügbar sein.

Bis zum Ende des Jahres verspricht RTL+ noch mehr Viel­falt. Dann soll das Angebot durch weitere eigen­pro­duzierte Fiction-High­lights wie "Faking Hitler", "Sisi" oder die neue Fami­lien­serie "Fried­manns Vier", exklu­sive Lizenz­for­mate wie die briti­sche Thriller-Serie "The Beast Must Die" oder die Doku­men­tation "Allen vs Farrow" erwei­tert werden.

Außerdem stehen auf RTL+ weitere exklu­sive Spiele der UEFA Europa League und UEFA Europa Confe­rence League, Love Reality Soaps wie "Temptation Island VIP" und Doku­men­tationen wie "stern Crime: Der Fall Frauke Liebs" zum Streamen bereit.

Einheit­liches Marken­design

Im Rahmen seiner aktu­ellen Neupo­sitio­nie­rung hat RTL erst kürz­lich das On-Air-Design von insge­samt fünf TV-Sendern verein­heit­licht und präsen­tiert sich seither mit einem einheit­lichen Multi-Color-Logo.

Der Free-TV-Sender RTLplus erhielt im Zuge der Neupo­sitio­nie­rung den neuen Namen "RTLup".

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