Angekündigt

Turing Phone: Extrem belastbares Highend-Smartphone

Das neue Android-Handy Turing Phone stellt die Sicherheit und Belastbarkeit in den Vordergrund und ist dafür mit einer speziellen Außenhaut und weiteren Features ausgestattet.
Von Daniel Rottinger
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Smartphones werden immer alltäglicher, doch in einigen Fällen sind die ultradünnen, smarten Begleiter nicht den Anforderungen des Alltags gewachsen. In Puncto Sicherheit und Belastbarkeit möchte der Hersteller Turing Robotic Industries bei dem neuen Turing Phone Maßstäbe setzen.

HD-Diplay und Liquidmorphium-Gehäuse

Das Handy ist mit einem 5,5 Zoll großen HD-Display mit einer Auflösung von 1 920 mal 1 080 Pixel ausgestattet. In dem Gerät werkelt eine Quadcore-CPU mit 2.5 GHz und ein Chipset, das sich um die Verschlüsselung kümmert. Weiterhin steht Nutzern ein 3 GB großer Arbeitsspeicher zur Verfügung. Ins mobile Datennetz klinkt sich das Geräte wahlweise per HSPA oder LTE ein. Auf welchen Bändern das Turing Phone funkt ist allerdings noch unklar.

Zudem können Fotos mit einer 13-Megapixel-Knipse aufgenommen oder Selfies mit der 8-Megapixel-Frontcam fotografiert werden. Die Außenhaut des Geräts ist auch dem Material Liquidmorphium, einer Legierung aus Flüssigmetall, gefertigt und soll bessere Eigenschaften als etwa Titan oder Stahl aufweisen. Dadurch soll das Gerät nahezu unkaputtbar sein. Ob sich diese Stärke allerdings bewahrheitet, steht auf einem anderen Zettel.

Android 5.1 mit angepasster UI

Turing PhoneDas Turing Phone soll besonders belastbar sein Auch softwareseitig soll das Smartphone sehr robust sein und die persönlichen Daten schützen. Auf dem Handy läuft daher eine angepasste Version von Android 5.1, mit dem Namen Turing Æmæth UI. Zudem verspricht der Hersteller mehr Sicherheit durch die Ende-zu-Ende-Authentifizierung mobiler Daten, abseits konventioneller Drittanbieter-Apps im Sicherheitsbereich. Weiterhin soll eine spezielle Schnittstelle namens "USB Key Krypto TIK8215 Wallaby Magstream" für ein Plus an Sicherheit sorgen. Worum es sich dabei genau handelt ist allerdings unklar.

Das Turing Phone ist laut Informationen von theverge ab dem 31. Juli vorbestellbar. Dabei sollen Interessenten zwischen drei verschiedenen Ausstattungsvarianten wählen können: dem 16-GB-Modell für 610 Dollar (rund 561 Euro), der 64-GB-Version für 740 Dollar (rund 681 Euro) und der 128-GB-Variante mit 870 Dollar (rund 800 Euro). Rein preislich spielt das Smartphone damit in der Champions League der Smartphones. Keine echte Massenproduktion: Zum Verkaufsstart sollen nur 10 000 Geräte verfügbar sein.

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