Tourismus

Menschliche Suchmaschine Ask Guðmundur startet

Ein neuer Google-Konkurrent? Wohl eher nicht. Mit seinem Online-Such-Service möchte Island nicht den großen Suchmaschinen-Anbietern Paroli bieten, sondern setzt auf die sozialen Netzwerke.
Von Daniel Rottinger
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Wer sich als Tourist über ein Reiseland informieren möchte, nutzt zumeist die Suchmaschine seines Vertrauens. Diese Routine möchte Island mit dem neuen Online-Service Ask Guðmundur zumindest für sein eigenes Land ändern. Dabei setzen die Initiatoren auf die sozialen Medien und ortskundige Isländer und Isländerinnen. Ask GuðmundurMenschliche Suchmaschine Ask Guðmundur startet

Guðmundur und Guðmunda

Schreibt der Nutzer eine Frage mit dem Hashtag #AskGudmundur auf Twitter, landet diese bei einer der sieben menschlichen "Suchmaschinen". Im Vorfeld konnten sich Einwohner, mit dem männlichen Vornamen Guðmundur beziehungsweise Guðmunda (weiblicher Vorname), freiwillig für die Aktion bewerben. Ab heute sollen die Auserwählten Reisende mit Informationen über Island versorgen.

Klassiker wie "Ist es in Island immer kalt?" sollen dabei ebenso beantwortet werden, wie die Frage, welchen Ort man am besten im Norden besuchen sollte.

Wer seine "Suchanfrage" lieber via Facebook stellen möchte, kann diese auf der Inspired By Iceland-Fanseite posten. Die menschliche "Suchmaschinen-Alternative" soll von Frühling bis Herbst für alle Interessenten erreichbar sein.

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