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Toshiba Regza AT300: Neues Tegra-2-Tablet kommt im Juni

Neues Modell mit Honeycomb zunächst nur für Japan geplant
Von Steffen Herget
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Toshiba-Tablet Regza AT300Toshiba-Tablet Regza AT300 Auch wenn es offenbar länger dauert als gedacht, wird in diesem Jahr ein ganzer Schwung neuer Tablets mit Android 3.0 Honeycomb auf den Markt kommen. Als Prozessor setzen viele Hersteller auf den Tegra 2 von Nvidia - so auch Toshiba, denn mit dem Regza AT300 kommt nun auch ein neues Tablet des japanischen Herstellers auf den Markt, allerdings zunächst nur in der asiatischen Heimat.

Angetrieben wird das Regza AT300 wie gesagt von einem Nvidia Tegra 2. Dieser hat zwei Prozessorkerne und eine Taktfrequenz von 1 GHz. Wie das japanische Magazin Dynabook berichtet, wird das 10 Zoll große Display des Tablets 1 280 mal 800 Pixel auflösen und damit Inhalte in 720p in voller Größe wiedergeben können. WLAN und Bluetooth stehen zur drahtlosen Kommunikation bereit, weitere Schnittstellen sind HDMI und USB. Eine Kamera mit fünf Megapixel hat Toshiba an der Rückseite des Regza AT300 untergebracht. Mit äußeren Maßen von 273 mal 177 mal 15,8 Millimeter und einem Gewicht von 765 Gramm ist das neue Tablet allerdings weder besonders klein noch leicht geworden, das kann die Konkurrenz besser. Der Preis in Japan liegt bei umgerechnet rund 500 Euro, der Verkauf soll im Juni starten. Der Start in Europa wurde noch nicht terminiert.

Vorgänger Folio 100 konnte nicht überzeugen

Mit dem Toshiba Folio 100 hatte der Hersteller bereits im vergangenen Jahr ein Tablet vorgestellt und auch in Europa auf den Markt gebracht. Der Versuch war letzten Endes aber offenbar kaum von Erfolg gekrönt. Zwar hatte das Folio 100 auch bereits einen Tegra-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und 16 GB internen Speicher, zeigte im Test aber einige Macken. Hauptkritikpunkt war die fehlende Unterstützung des Android Market, den Toshiba durch einen eigenen Appstore ersetzt hat. Dieser ist bisher nur wenig gefüllt, so dass den Nutzern wichtige Apps nicht zur Verfügung stehen. Auch die teilweise fehlende Multitouch-Unterstützung und das wenig herausragende Display lösten damals keine Jubelstürme aus. Das Folio 100 ist folgerichtig auch im Preis mittlerweile deutlich gesunken und kostet noch rund 350 Euro statt anfangs 429 Euro.

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