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Toshiba NB550D: Netbook mit AMD Fusion im Unboxing

Prozessor AMD C-50 wird zudem für Tablets angepasst
Von Steffen Herget
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Toshiba NB550D mit AMD-Fusion-ProzessorToshiba NB550D mit AMD-Fusion-Prozessor Nachdem von Toshiba lange kaum noch etwas zu Netbooks zu hören war, scheint sich der Hersteller den kleinen Rechnern nun langsam wieder etwas intensiver anzunehmen. Eines der neuen Modelle ist das Toshiba NB550D, ein Netbook in der beliebten 10-Zoll-Klasse. Als Basis setzt Toshiba hier nicht auf einen Intel-Atom-Prozessor, sondern auf eine CPU der neuen AMD-Fusion-Baureihe, nämlich den AMD C-50 Dual-Core.

Neben dem Prozessor zeichnen das NB550D von Toshiba dessen spezielle Ausstattung für Musikliebhaber aus. In der Handballenauflage des Netbooks wurden zwei Lautsprecher von Harman Kardon verbaut, die im Gegensatz zu den Standard-Lautsprechern vieler Netbooks einen deutlich besseren Klang bieten sollen. An der Unterseite scheint sogar noch ein kleiner Subwoofer Platz gefunden zu haben. Die Lautsprecher sind auch bei ausgeschaltetem Netbook nutzbar, wenn etwa ein MP3-Player mit einem Kabel angeschlossen wird. Ob sich die Lösung, Lautsprecher direkt in die Handballenauflage zu verbauen, als auf Dauer praktisch erweist, darf allerdings getrost bezweifelt werden, beim Arbeiten liegen schließlich dauerhaft die Hände auf den Boxen. Zum Musikhören oder beim Filmschauen dürften die guten Boxen sich allerdings lohnen.

Das Toshiba NB550D unterstützt bis zu 4 GB Arbeitsspeicher und läuft mit Windows 7 als Betriebssystem. Die Tastatur scheint sehr gut und stabil zu sein. Bei den Schnittstellen kann das neue Netbook mit einem HDMI-Ausgang glänzen, bietet sonst aber Standard-Kost. Dazu zählen drei USB-Ports, ein Kartenleser und ein LAN-Anschluss. Eine Anschlussmöglichkeit für einen Bildschirm über VGA gibt es nicht. Das Netbook ist noch nicht in Deutschland erhältlich, kostet in Taiwan laut Netbooknews aber umgerechnet rund 330 Euro.

AMD C-50 wird stromsparender

Unterdessen arbeitet AMD offenbar an einer weiteren Variante des neuen Prozessors AMD C-50, die vor allem für den Einsatz in Tablets gedacht ist. Hierfür ist allerdings ein geringerer Stromverbrauch unerlässlich, denn in den flachen Tablet-Gehäusen ist schlicht kaum Platz für einen großen Akku. Wie Netbooknews weiter meldet, hat AMD nun den C-50 auf eine maximale Leistungsaufnahme von 5 Watt TDP verbessert. Im Vergleich zum Netbook-Prozessor, der 9 Watt TDP aufweist, ist das schon ein ordentlicher Fortschritt. Zum Einsatz kommen soll der verbesserte AMD C-50 unter anderem in dem neuen Acer Iconia WT1, einem Windows-Tablet, dass mit einer echten Tastatur ausgeliefert wird und so fast wir ein Netbook wirkt, wie unser erster Eindruck des Tablets zeigte. Ob AMD bereits mit anderen Herstellern den Einsatz der neuen CPU in weiteren Tablets vereinbaren konnte, ist noch nicht bekannt.

Toshiba NB550D im englischen Unboxing

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