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Toshiba NB100 massiv reduziert

Von Johannes Haupt
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Erst seit Anfang des Monats zu haben, hat Toshiba beide Ausführungen seines ersten Netbooks NB100 bereits kräftig verbilligt. Dabei war der Neun-Zoller bereits deutlich günstiger als noch im September angekündigt in den Handel gekommen.

Das Spitzenmodell Toshiba NB100-10Y (120 Gbyte HDD, 1 Gbyte RAM, Windows XP) sollte ursprünglich EUR 449 kosten, wurde aber für nur EUR 399 gelauncht. Nach nur einer Woche sank der Straßenpreis nun auf EUR 339. Noch radikaler haben die Japaner das Linux-Modell reduziert.

Das Toshiba NB100-11R (80 Gbyte HDD, 512 Mbyte RAM, Ubuntu Netbook Remix) kostet nur noch EUR 249 - ganze EUR 150 weniger, als Toshiba ursprünglich für den Neun-Zoller haben wollte. Damit ist das Toshiba-Netbook zusammen mit dem Acer Aspire One A110L das günstigste Mini-Note mit Intel Atom CPU.

Der rasante Preisverfall des Toshiba NB100 dürfte nicht zuletzt auf praktisch ausnahmslos vernichtende Beurteilungen der Fachpresse zurück zu führen sein. Zumindest im auf das Datenblatt beschränkten Vergleich ist Toshiba nun auf Augenhöhe mit Acers Netbook-Familie.

Der Toshiba NB100-10Y ist jetzt EUR 10 günstiger als der technisch nahezu identische Acer Aspire One A150X, hat darüber hinaus einen beim Taiwaner fehlenden ExpressCard-Slot. Beim Toshiba NB100-11R fällt die 80 Gbyte Festplatte im Vergleich zum 8 Gbyte SSD des genauso teuren Acer Aspire One A110L auf.

Optisch liegen jedoch Welten zwischen den beiden Netbooks. Während Acer dem Aspire One einen zeitgemäßen Hochglanzlook verpasste, erinnert das Toshiba NB100 an einen (geschrumpften) "mobilen" Computer aus den späten 80er Jahren. Auch das komfortable Keyboard des Aspire One ist ein klarer Pluspunkt gegenüber dem Toshiba-Netbook, dessen Tastatur IT-Redakteure mit der des Eee PC 4G (7") verglichen.

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