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Toshiba Libretto W100 zeigt sich im Hands-On-Video

Von Steffen Herget
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Toshiba hatte uns vergangene Woche mit dem Libretto W100 dann doch ein wenig überrascht. Zwar ist das Konzept eines Netbooks mit einem zweiten Bildschirm an Stelle einer Tastatur nicht mehr wirklich neu - man denke nur an den Courier von Microsoft oder das Dual-Screen-Netbook von MSI - aber wird hier von Toshiba sehr schön fortgesetzt. Das mit zwei Touchscreens in der Größe von sieben Zoll ausgestattete Toshiba Libretto W100 zeigte sich jetzt in einem Hands-On-Video der Kollegen von Liliputing.

Große Auswahl bei der Tastatur

Toshiba Libretto W100 Hands On Durch das handliche Format erscheint das Toshiba Libretto W100 auf den ersten Blick ein bisschen wie ein Spielkonsole, etwa eine zu groß geratene Nintendo DS. Mit dem 2-GHz-Prozessor, zwei GB Arbeitsspeicher und einer 62 GB großen SSD steckt allerdings eine gehörige Portion Technik in dem 700 Gramm schweren Gerät. Als Betriebssystem hat sich Toshiba für Windows 7 Home Premium entschieden. Bei der virtuellen Tastatur, die auf dem unteren der beiden Touchscreens des Toshiba Libretto W100 eingeblendet werden kann, hat der Hersteller für viel Auswahl gesorgt. So gibt es fünf verschiedene Tastatur-Stile, zwischen denen der Nutzer hin- und herwechseln kann. Zwei davon sind sehr gut zur Bedienung mit den beiden Daumen geeignet. Auch ein Touchpad kann eingeblendet werden, das ist allerdings weniger praktisch gelöst. Auf Grund des geringen Platzes des Sieben-Zoll-Displays liegt das virtuelle Touchpad über der Tastatur und verdeckt diese fast zur Hälfte. Das ist nicht wirklich gut gelöst, bei dem kleinen Formfaktor allerdings auch nicht ganz einfach.

Kleine Serie wird produziert

Toshiba will mit dem Libretto W100 sicher nicht in den Massenmarkt vordringen, dafür gibt es für solche Geräte einfach zu wenig Potential, zumal auch der Preis recht hoch sein wird. Eine reine Studie soll das Libretto aber glücklicherweise auch nicht bleiben, eine kleine Serie wird Toshiba auf jeden Fall produzieren. Eine schöne Sache, solche ungewöhnlichen Lösungen treiben die allgemeine Entwicklung immer wieder voran, und auch die Suche nach Ideen beflügeln solche Konzepte gerne einmal.



<via Liliputing>
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