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Zubehör: Toshiba Dynadock V erweitert die Möglichkeiten

Von Steffen Herget
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Toshiba Dynadock V Dynlalink V10 Zubehoer Portreplikator Die neuen Netbooks bieten alles, was man für den mobilen Genuss braucht - klein, kompakt, praktisch und technisch auf dem neuesten Stand. Wer jedoch sein Netbook am heimischen Arbeitsplatz mit einem externen Monitor verbinden will, der stößt in Sachen Auflösung vielleicht schon mal ans Limit. Denn Intels neuer Pine Trail Prozessor Atom N450 lässt für den VGA-Ausgang nur eine maximale Auflösung von 1.400 mal 1.050 Pixeln zu.

Eine Lösung für eine höhere Auflösung stellt eine kleine Box von Toshiba bereit. Der japanische Hersteller bietet mit dem Dynadock V einen Portreplikator an, der via USB zwischen Netbook und Monitor geschaltet werden und so die maximal Pixelzahl auf 1.900 mal 1.080 erhöhen kann.

Viele Anschlüsse über einen USB

Das Gerät verfügt über insgesamt vier USB-Anschlussmöglichkeiten – drei auf der Rückseite und einem an der Front. Ebenfalls hinten platziert wurden die Verbindungen für Netzwerkkabel und ein DVI-Ausgang. Über den USB-Frontanschluss lässt sich auch dann ein MP3-Player oder ein Handy zum Laden anschließen, wenn kein Netbook angeschlossen und angeschaltet ist. Am Netbook sebst wird das Dynadock V nur über einen einzigen USB-Port angeschlossen, über den alle Signale laufen. Mit dem Dynadock V ist es möglich, auch mehrere Monitore an das Netbook anzuschließen und so das Arbeiten noch mehr zu erleichtern. Durch die vorn angebrachten Kopfhörer- und Mikrophon-Eingänge kann auch bequem ein Headset zum Einsatz kommen. Alles in allem scheint die kleine Docking-Station durchaus praktisch zu sein. Immerhin lässt sich dadurch der Umgang mit dem Netbook optimieren und der Arbeitsplatz ausgiebig erweitern. Das Design ist schlicht und klein gehalten. Die schwarze Box bracht mit einem Ausmaß von 7,6 mal 3,3 mal 15,5 Zentimetern nur wenig Platz auf dem Schreibtisch.

Es geht auch einfacher und billiger

Weniger attraktiv ist jedoch der Preis, der mit 119,99 US-Dollar nicht gerade günstig ausfällt, in Europa wird es wohl rund 100 Euro kosten. Wer auf den digitalen Bildchirm-Anschluss verzichten kann und meist USB-geräte - wozu etwa auch Zusatz-Monitore zählen können - nutzt, kann günstiger fahren, wenn ein schlichter USB-Hub zum Einsatz kommt. Der D-Link DUB H7 zum Beispiel bietet für 31,44 Euro bei Amazon insgesamt sieben USB-2.0-Anschlüsse mit eigener Stromversorgung. Werden alle heimischen Geräte daran angeschlossen, kann blitzschnell mit dem Umstecken des Hub-Anschlusses etwa das Netbook mit der gewohnten Infrastruktur wie Drucker, externe Festplatte oder Maus genutzt werden. So ein Hub kann zwar natürlich weniger als der Dynadock V von Toshiba, ist aber oft ausreichend und preislich im Vorteil.

Hier trotzdem noch das Video von Toshiba zum Dynadock V:

<Toshiba via nDevil [Link entfernt] >

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