So geht's

Tipps zur Bildbearbeitung: In wenigen Schritten zum perfekten Foto

Mit der digitalen Technik sind die Möglichkeiten zur Bildbearbeitung explodiert. Machbar ist dabei fast alles, auch mit kostenlosen Programmen. Ein paar Regeln und eine feste Arbeitsreihenfolge helfen, schnell zu guten Ergebnissen zu kommen.
Von Marleen Frontzeck-Hornke mit Material von dpa
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Programme für die Bildbearbeitung müssen nicht immer teuer sein, wie wir bereits in einem anderen Artikel gezeigt haben. Im Folgenden wollen wir Ihnen nun Tipps und Tricks zeigen, wie Sie zum perfekten Foto kommen. Am Anfang der Bildbearbeitung steht das Sortieren. In einer ersten Runde sollte man alle misslungenen Fotos löschen, in einer zweiten alle "Geht so"-Bilder, raten Cora und Georg Banek in ihrem Buch "Bildbearbeitung und Präsentation. Digitale Bilder verstehen und optimieren". Bei einer drei- oder vierstelligen Zahl von Urlaubsfotos jedes einzelne gut zu bearbeiten, sei viel zu zeitaufwendig.

Außerdem sollten Bildbearbeiter gleich zu Beginn die Fotos vom JPG-Format ins PNG- oder TIFF-Format umwandeln. Darauf weist Udo Leist vom Berufsverband der Kommunikationsdesigner hin. Denn das JPG-Format hat die unangenehme Eigenschaft, die Bilddatei bei jedem Speichern weiter zu komprimieren und so die Qualität zu verschlechtern. Bei Farbverläufen oder Details fällt das besonders schnell auf. Um solche Informationsverluste zu vermeiden, müssen Nutzer aber nicht jedes Bild einzeln anfassen. Die meisten Programme bieten dafür eine sogenannte Stapelverarbeitung, etwa im Menü "Werkzeuge".

Hobbyfotografen sollten sich an bestimmte Reihenfolge halten

Farbige Rose mit grauem Hintergrund - hier hat die Bildbearbeitung nachgeholfenFarbige Rose mit grauem Hintergrund - hier hat die Bildbearbeitung nachgeholfen Beim Bearbeiten halten sich Hobbyfotografen am besten an eine bestimmte Reihenfolge - so kommen sie nicht durcheinander und vergessen nichts. Am Anfang steht dann das Retuschieren, bei dem zum Beispiel Hautunreinheiten korrigiert oder ablenkende Details gelöscht werden. Auch einfache Programme bieten dafür ein Werkzeug, das sich zum Beispiel Radiergummi oder Reparaturstempel nennt. Rote Augen zu entfernen oder einen schiefen Horizont geradezuziehen, gehört ebenfalls zum Grundreinemachen und ist mit den Bildbearbeitungsprogrammen heute kein Problem mehr.

Dann folgt alles, was mit Farben, Helligkeit und Kontrast zu tun hat. Eine Funktion, die man fast immer braucht, ist das Erhöhen des Kontrasts, schreiben Cora und Georg Banek:Das wirkt so, als würde ein Grauschleier vor dem Bild entfernt. "Mehr Schatten" oder "mehr Helligkeit" liefert sehr gute Ergebnisse bei Fotos, die über- oder unterbelichtet sind. Die Bildbearbeitung zaubert so Informationen hervor, die zwar vorhanden, auf den ersten Blick aber gar nicht sichtbar sind.

Lessen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Thema Helligkeit, Effekte und zum Zuschneiden in der Bildbearbeitung.

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