in der Praxis

Der Palm Pixi Plus im Test

Zudem: Ein kurzer Blick auf den Palm Pre Plus
Von Ralf Trautmann
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Das wurde auch Zeit: Palm bringt weitere Smartphones auf den deutschen Markt, die schon vor einigen Monaten in den USA eingeführt wurden und auf dem Betriebssystem webOS basieren. Ab 28. April sind die beiden Geräte laut aktueller Ankündigung bei Vodafone und o2 erhältlich.

In Deutschland war bisher lediglich das Palm Pre mit diesem OS verfügbar - wobei das System Begeisterung hervorrief, beim Design der Gerätes aber Wünsche offen blieben. Der Palm Pixi, ein weiteres webOS-Smartphone, das in den USA erhältlich ist, schaffte indes nie den Sprung nach Europa. Spannend ist jetzt also auch die Frage, ob es dem einstigen PDA-Pionier gelungen ist, dem webOS diesmal eine adäquate "Hülle" zu verpassen. Wir haben uns das neue Smartphone Palm Pixi Plus, den Nachfolger des Palm Pixi, genauer angesehen und einem Test unterzogen. Zudem haben wir den Palm Pre Plus, den Nachfolger des Palm Pre, kurz begutachtet. Bild von Palm Pre Plus und Palm Pixi PlusPalm Pre Plus (links)
und Palm Pixi Plus

Starten wollen wir mit dem Palm Pixi Plus, das im Barrenformat mit Touchscreen und vollwertiger Tastatur daherkommt, also im Gegensatz zum Palm Pre (Plus) auf den Schiebemechanismus für eine ausziehbare Tastatur verzichtet. Darüber hinaus setzt das Palm Pixi Plus unter anderem auf einen schwächeren Prozessor. Es kommt mit 8 GB Speicher (ohne Speicherkarten-Slot) und wird von Palm quasi als Einsteiger-webOS-Gerät positioniert.

Erster Eindruck von der Hardware

Nach dem Auspacken fällt als erstes auf: Das Pixi ist mit seinen Maßen von 55 mal 111 mal 10,85 Millimetern handlich und etwas schmaler, dafür aber länger als der Pre. Mit einem Gewicht von knapp über 90 Gramm ist es zudem ziemlich leicht. Das Palm Pixi kommt dabei wie der Pre ganz in Schwarz, gerade die gummierte Akkuabdeckung wirkt edel (und fühlt sich nett an). Weitere Abdeckungscover für den "Rücken" des Gerätes sind optional verfügbar - auch in ausgefallenen, bunten Designs, die dem Pixi Plus ein ganz besonderes Outfit verleihen. Die Vorderseite ist dagegen glänzend und bildet um die hervorstehenden Tasten des QWERTZ-Keyboards herum eine einheitliche Fläche inklusive des spiegelnden Touchscreens. Tastatur des Palm Pixi PlusTastatur des
Palm Pixi Plus

Die Tastatur ist etwas kleiner als beim Pre, von der Tastaturbelegung her aber identisch - und kann leider nicht in Gänze überzeugen: Vorweggenommen sei, dass zum schnellen Tippen die Tasten einen Hauch zu klein sind, auch in puncto Design hätte Palm beim Keyboard mehr rausholen können - das scheint auf den ersten Blick nicht so wichtig, aber das Palm Pixi Plus hinterlässt eben ansonsten einen edlen Eindruck - warum dann bei der Tastatur sparen?

An den Seiten des Pixi Plus findet sich ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, ein USB-Anschluss, ein kleiner Schalter zum dauerhaften Ausschalten des Tons (der sich auf den Klingelton, nicht aber auf Ton zum Beispiel von Videos bezieht, wie der Test zeigt), zwei Tasten, mittels derer die Lautstärke erhöht und gesenkt werden kann, sowie der An-Aus-Button - alles weitere ist Touch. Auf den "echten" Knopf, der sich beim Palm Pre unter dem Display findet, wurde verzichtet. Ersetzt wurde er durch einen virtuellen Button an selber Stelle. Dies teilt das Pixi Plus übrigens mit dem Pre Plus, dazu später mehr. Insgesamt lässt sich also schonmal festhalten: Das Palm Pixi ist zwar der kleine Bruder des Palm Pre, muss sich optisch aber wirklich nicht hinter ihm verstecken.

Nach dem Auspacken: Der erste Start

Der Homescreen auf dem Pixi PlusDer Homescreen auf
dem Pixi Plus
Die Installation ist - wie vom Pre bekannt - einfach: ein Palm-Konto angelegen, eine E-Mail-Adresse eingegeben - das war fast alles. In der Folge zeigt das Pixi Plus ein kurzes Einführungsvideo, das die Palm-spezifische Steuerung erläutert. Dies ist hilfreich, denn im Anschluss ist der Nutzer mit den grundlegenden Handgriffen vertraut. Dann erscheint der Homescreen - und los gehts. Kenner des Pre bemerken sicherlich sofort die geringere Auflösung des Pixi Plus, der "lediglich" 320 mal 400 Pixel darstellt (der Pre bringt es auf 320 mal 480 Pixel).

Wer mag, kann jetzt seinen WLAN-Zugang einrichten, den der Palm Pixi Plus im Gegensatz zur Pixi-Ur-Version, die hierzulande (und in ganz Europa) wie bereits erwähnt nie auf den Markt kam, jetzt mitbringt. Ansonsten erfolgt die Anbindung über Mobilfunk: Das Pixi Plus unterstützt Surfen via HSDPA und EDGE.

Auf Seite 2 zeigen wir Ihnen, wie sich das Palm Pixi Plus in puncto Steuerung, Internet-Nutzung und vielem mehr schlägt.

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