Software

Tesla veröffentlicht Winter-Update: Diese Features sind neu

Telsa hat ein größeres Soft­ware-Update veröf­fent­licht, das unter anderem Steam und Apple Music mit sich bringt. Die Lade­preise am Super­charger wurden wieder erhöht.

Tesla hat mit der Auslie­ferung eines größeren Soft­ware-Updates begonnen. Wie das Teslamag berichtet, star­tete welt­weite die Vertei­lung der Version 2022.44.25.1 in dieser Woche. Nicht alle Fahr­zeuge bekommen alle neuen Funk­tionen, die der ameri­kani­sche Auto­mobil­her­steller mit dem "Holiday Update" einführt.

Zu den Neue­rungen gehört die Inte­gra­tion von Apple Music, das sich neben Spotify und Tidal in die Liste der Musik­strea­ming-Dienste einreiht, die bei Tesla zur Verfü­gung stehen. Für den Tesla Model Y Perfor­mance steht jetzt der Track-Modus zur Nutzung bereit, der bisher schon für Model 3 Perfor­mance und Model S Plaid ange­boten wurde. Großes Update von Tesla Großes Update von Tesla
Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
Eben­falls neu ist die Spie­leplatt­form Steam, die jedoch nur auf neuere und vor allem höher­prei­sige Fahr­zeuge kommt. Hinter­grund ist, dass die älteren Teslas nicht genü­gend Arbeits­spei­cher haben, um den Dienst auszu­führen. Tesla will aber Nach­rüst-Lösungen für einige Auto-Modelle anbieten. Für Model 3 und Model Y sei Steam aber nicht vorge­sehen.

Teslas mit Innen-Kamera bieten nach der Instal­lation des Updates die Möglich­keit, an Zoom-Konfe­renzen teil­zunehmen. Zudem steht für diese Fahr­zeuge ein "Hunde-Modus" zur Verfü­gung. Mit diesem ist es möglich, per App den Innen­raum des Autos zu über­wachen. Nicht im Chan­gelog erwähnt wird eine verän­derte Darstel­lung bei der Navi­gation.

Super­charger-Preise wieder erhöht

Tesla hat darüber hinaus schon vor einigen Tagen die Preise für die Super­charger-Nutzung wieder erhöht. Ende November hatte der Konzern die Lade­preise erst­mals wieder gesenkt. Als Beispiel nennt das Teslamag einen Super­charger-Standort im nord­rhein-west­fäli­schen Hilden. Hier werden jeweils von 16 bis 20 Uhr jetzt 70 Cent pro Kilo­watt­stunde berechnet. Zu allen anderen Zeiten beträgt der Preis 63 Cent pro Kilo­watt­stunde.

Wer eine Tesla-Lade­sta­tion mit einem Elek­tro­auto von einem anderen Hersteller nutzen möchte, zahlt jeweils rund 10 Cent pro Kilo­watt­stunde mehr. Wer den Abopreis von 12,99 Euro monat­lich akzep­tiert, bekommt die für Teslas gültigen Lade­preise auch für Fahr­zeuge anderer Hersteller.

EnBW hat für Mitte Januar eben­falls Preis­erhö­hungen ange­kün­digt. Grund­gebühr­frei kostet die Aufla­dung dann 61 Cent pro Kilo­watt­stunde (65 Cent bei Lade­säulen anderer Betreiber). Für 5,99 Euro monat­liche Grund­gebühr sinkt der Kilo­watt­stunden-Preis auf 49 bzw. 57 Cent, im Viel­nutzer-Tarif für 17,99 Euro im Monat liegen die Kosten bei 39 bzw. 50 Cent pro Kilo­watt­stunde.

Wie berichtet, gibt es mitt­ler­weile auch neue Details zum Apple Car.

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