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Telekom: So bleibt die XtraCard aktiv

Netzbetreiber veröffentlicht Regelung zur Abschaltung von Prepaid-Karten

Die Telekom Deutschland veröffentlicht Regelung zur Abschaltung der Xtra-Prepaid-Karten Die Telekom Deutschland veröffentlicht Regelung zur Abschaltung der Xtra-Prepaid-Karten
Bild: Telekom Deutschland
Das Guthaben von Prepaid-Karten ist mittlerweile unbegrenzt gültig. Zudem verlangen die meisten Anbieter nach wie vor eine Mindestlaufladung, wenn die eigene Wertkarte dauerhaft aktiv bleiben soll. Manche Netzbetreiber, Service-Provider und Discounter verzichten auf Mindestaufladungen und werben damit, dass die SIM-Karte unbegrenzt haltbar ist.

Auch die Mobilfunksparte der Telekom sagt offiziell, eine XtraCard bleibe unbegrenzt aktiv. Dennoch gibt es immer wieder Kundenbeschwerden über Abschaltungen von Prepaid-Karten des Bonner Marktführers unter den deutschen Mobilfunk-Netzbetreibern. In einem Händler-Newsletter hat das Unternehmen nun die Regelungen veröffentlicht, nach denen eine XtraCard im Netz eingebucht bleibt.

Nach Telekom-Angaben reicht eine Aufladung um 15, 30 oder 50 Euro, um den Vertrag um 15 Monate (gleichzeitig aber auch auf maximal 15 Monate) zu verlängern. Zusätzlich habe der Kunde die Möglichkeit, durch Aktivität wie Telefonate, den SMS- oder MMS-Versand den Anschluss jeweils für zwei weitere Monate aktiv zu halten.

Sollte eine Karte bereits deaktiviert worden sein, so ruft die Telekom den betroffenen Kunden auf, sich an das Call Center unter der netzinternen Kurzwahl 2202 bzw. 0171 2202 zu wenden. Hier könne die Möglichkeit geprüft werden, den Anschluss wieder in Betrieb zu nehmen. Eine genaue Regelung, in welchem Zeitrahmen eine solche Reaktivierung der XtraCard möglich ist, hat die Telekom nicht veröffentlicht.