Telekom als Handy-Türsteher

Telekom gibt per Video Einblick ins "Erlkönig-Labor"

Der Bonner Netzbetreiber untersucht neue Smartphones genau, bevor er sie in seinem hauseigenen Shop anbietet. Welche Kriterien ein Mobilgerät erfüllen muss, wird in einem YouTube-Video geschildert.
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Ein Smartphone bei der Telekom-Untersuchung
Ein Smartphone bei der Telekom-Untersuchung
Die Deutsche Telekom hat ein neues Video ihrer Reihe Netzgeschichten veröffentlicht. In diesem YouTube-Clip können die Zuschauer einen Blick in das Smartphone-Testcenter des Betreibers werfen. Dort müssen alle eintreffenden Mobilgeräte einer umfassenden Überprüfung standhalten, bevor sie in das Sortiment der Telekom-Shops aufgenommen werden. Der Konzern bietet Smartphones online und in Ladengeschäften in insgesamt 13 Ländern an. Jedoch landen nur die Telefone im Verkauf, die in den Punkten Services, Betriebssystem und Netzparameter überzeugen. Das Testcenter selbst beherbergt aktuell mehr als 5000 unterschiedliche Smartphones.

Die Telekom führt durch ihr Smartphone-Testcenter

Ein Netzbetreiber lässt kein Mobilgerät blind auf seine Kunden los, vorher wird es intensiv unter die Lupe genommen. Was genau bei den Handys untersucht wird, schildert die Telekom in einem neuen YouTube-Video. Stefan Knickmann (Head of Terminal Integration and Validation) bringt den Zuschauern die Vorgänge im Testcenter näher. Er selbst tituliert die Institution als "Erlkönig-Labor". Smartphones treffen dort bereits zwölf bis 16 Wochen vor dem Verkaufsstart ein. Das Team kümmert sich um die Einführung und die Qualitätssicherung neuer Endgeräte sowie neuer Technologien und Services wie 5G. Rund 5000 Smartphone-Modelle sind in den Regalen des Testcenters gelagert. Knickmann erklärt, dass man den Lebenszyklus der Telefone begleitet, etwa bei Kundenproblemen, OS-Updates und Hersteller-Nachbesserungen.

Was wird konkret im Telekom-Smartphone-Testcenter überprüft?

Stefan Knickmann beschreibt das "Erlkönig-Labor"Stefan Knickmann beschreibt das "Erlkönig-Labor" Die Überprüfung umfasst die drei Hauptbestandteile Services, Betriebssystem und Netzparameter. Im Bereich Services testet die Telekom diverse vorinstallierte Apps, während beim Betriebssystem die Sicherheit, die Stabilität und die Performance erörtert werden. Die Netzparameter umfassen schließlich die Telefonie und das mobile Internet. So muss die Qualität bei Gesprächen stimmen und die Datenübertragung eine vernünftige Bandbreite aufweisen. Sollte ein Handy bei den Tests durchfallen, ist das aber nicht das unweigerliche Ende der Einführung in den Telekom-Shops. Die kritischen Modelle werden zum Ausbessern der Software zurück an den Hersteller geschickt. "Kein Gerät kommt in die Shops, bevor die Qualität nicht stimmt", versichert der Telekom-Mitarbeiter.

Telekom-Video: Smartphone-Testlabor

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