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Telekom: "In wenigen Tagen 50 In­hal­te-Anbieter für StreamOn"

Voraussichtlich ab Anfang Juli werden weitere rund 15 Inhalte-Anbieter bei SteamOn von der Deutschen Telekom verfügbar sein. Auch mit den Kundenzahlen zeigt sich die Telekom zufrieden.
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Die StreamOn-Optionen der Deutschen Telekom sind ein Erfolg, auch wenn Verbraucherschützer das Zero-Rating-Angebot weiterhin kritisch sehen. So sagte Telekom-Vorstandsmitglied Niek Jan van Damme in einem Interview der Rheinischen Post, StreamOn werde von den Kunden gut angenommen und sei ein voller Erfolg.

Acht Wochen nach dem Start haben sich den Angaben zufolge bereits 200 000 Kunden für eine der Optionen entschieden, die kostenlos zu MagentaMobil-Verträgen hinzugebucht werden können. Welche StreamOn-Variante gebucht werden kann, ist abhängig vom Vertrag, den der Kunde nutzt.

Rund 15 weitere Content Partner

StreamOn wird weiter ausgebautStreamOn wird weiter ausgebaut Zum 1. Juni hatte die Deutsche Telekom erstmals nach dem Start des Angebots im April neue Partner bei StreamOn aufgenommen. Zum 3. Juli sollen die nächsten Anbieter hinzukommen, wie erste Dienste bereits bestätigt haben. Konkrete Namen nannte van Damme im Interview nicht. Er gab aber einen Einblick darauf, was die Kunden in naher Zukunft bei StreamOn erwartet.

"Wir werden in wenigen Tagen rund 50 Inhalte-Anbieter für StreamOn haben", so das Telekom-Vorstandmitglied. Da van Damme von wenigen Tagen spricht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Erweiterung zum 3. Juli erfolgt. Damit werden rund 15 weitere Audio- und Video-Partner bei StreamOn hinzukommen. Wie van Damme weiter ausführt, wird die Streaming-Option vor allem von jungen Kunden geschätzt.

Welche Angebote kommen dazu?

Einige Dienste werden bei StreamOn weiterhin vermisst. So ist mit Spotify ausgerechnet der Musik-Streamingdienst noch nicht dabei, mit dem die Telekom schon vor einigen Jahren die erste Zero-Rating-Option eingeführt hatte. Auch die ARD ist - abseits des Jugendangebots Funk - noch nicht bei StreamOn verfügbar. Laut Medienberichten prüft der Senderverbund derzeit noch, ob er bei der Telekom-Option überhaupt mitmachen möchte.

Ebenfalls noch nicht verfügbar ist maxdome, während die Mitbewerber Amazon Prime Video und Netflix bei StreamOn genutzt werden können. Je nach Tarif und StreamOn-Option können die Kunden Audio- und Videostreaming über Apps der Telekom-Partner nutzen, ohne dass das dabei anfallende Datenvolumen die Inklusivleistungen des Tarifs belastet. In einer weiteren Meldung haben wir bereits darüber berichtet, welche Anbieter bereits bestätigt haben, ab 3. Juli bei StreamOn verfügbar zu sein.

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