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Telekom fragt: "Welche Dienste fehlen bei StreamOn?"

Nicht alle Telekom-Kunden sind mit den für StreamOn freigegebenen Diensten zufrieden und wünschen sich weitere Angebote. Zum Teil gibt es auch noch technische Probleme bei der Zero-Rating-Option.
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Im April startete die Deutsche Telekom ihre StreamOn-Optionen. Damit steht Audio- und Videostreaming zur Verfügung, ohne dass das Inklusivvolumen belastet wird, welches der Kunde in seinem Tarif zur Verfügung hat. Allerdings muss der Kunde nicht nur einen höherwertigen MagentaMobil-Vertrag besitzen. Das Zero Rating ist auch auf Partner-Angebote der Deutschen Telekom begrenzt.

Rund 50 Musik-, Radio- und Videoportale sind bei StreamOn mittlerweile verfügbar. Seit Anfang Juni nimmt die Telekom monatlich neue Partner auf. Doch noch immer gibt es Interessenten, denen das eine oder andere Angebot fehlt. Besonders oft genannt wurde in der Vergangenheit Spotify, zumal die Telekom schon früher eine Partnerschaft mit diesem Streaming-Dienstleister eingegangen war.

Telekom fragt nach Kunden-Wünschen für StreamOnTelekom fragt nach Kunden-Wünschen für StreamOn Oft genannt werden auch der Eurosport Player und DAZN, zumal hier künftig anstelle von Sky einige Spiele der Fußball-Bundesliga und der UEFA Champions League zu sehen sein werden. Nun befragt die Telekom auch ihre Kunden, welche Dienste sie sich bei StreamOn noch wünschen würden. Auf den Telekom-hilft-Seiten im Internet haben Interessenten dabei die Möglichkeit, ihre Wünsche zu äußern.

Der entsprechende Thread auf der Webseite der Telekom-Community ist mittlerweile knapp 50 Seiten lang. Das Interesse an StreamOn ist demnach ungebrochen, auch wenn die Optionen nach wie vor umstritten sind und Nutzer in "kleineren" Tarifen wie MagentaMobil S bemängeln, komplett auf die Zero-Rating-Option verzichten zu müssen.

Kunden bemängeln auch Probleme

Neben Anregungen für weitere StreamOn-Partnerschaften nutzen die Kunden die Community auch, um den Netzbetreiber über noch bestehende technische Probleme zu informieren - etwa wenn das Datenvolumen trotz gebuchter Option belastet wurde, obwohl ein für StreamOn vorgesehener Dienst genutzt wurde. So werde beispielsweise bei der Wiedergabe von Aufnahmen bei Waipu.tv das Inklusivvolumen belastet, während das bei Save.tv nicht der Fall sei.

Ein Kunde des Streaming-Dienstes Tidal bemängelt ebenfalls, Datenvolumen bei der Musik-Wiedergabe abgezogen bekommen zu haben. Hier gibt es von der Telekom den Angaben zufolge inzwischen die Information, dass ein Fehler vorlag, der inzwischen behoben werden konnte.

Voraussichtlich zum 1. August werden weitere StreamOn-Partner von der Telekom aufgenommen. In einer weiteren Meldung lesen Sie, welches Portal gute Chancen hat, schon bald zu den mit StreamOn nutzbaren Diensten zu gehören.

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