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Telekom StreamOn im Ausland: Diese Dienste sind dabei

Vor allem in den USA sind schon eine große Anzahl von Diensten beim Zero-Rating-Angebot von T-Mobile dabei. Dabei können Kunden auch selbst neue Portale vorschlagen.
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Datavrije Muziek bei T-Mobile NederlandDatavrije Muziek bei T-Mobile Nederland Neben Deutschland gibt es auch bei Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom in weiteren Ländern eine mit StreamOn vergleichbare Option. Vorreiter war dabei T-Mobile US, dessen Music-Freedom-Angebot neben Kunden mit einem festen Vertragsverhältnis auch Besitzer von Prepaidkarten in höherwertigen Tarifen offensteht.

Der Verfasser dieses Berichts hat Music Freedom mit einer Wertkarte des amerikanischen T-Mobile-Ablegers selbst schon genutzt. Dabei stand der Dienst neben den USA auch in Kanada zur Verfügung, zumal die Kunden je nach Tarif sowohl in Kanada als auch in Mexiko ihr Smartphone zu den gleichen Konditionen wie in den USA nutzen können.

Mehr als 40 Music-Freedom-Partner bei T-Mobile US

Für deutsche Kunden beeindruckend ist das Dienste-Angebot bei T-Mobile US. Stehen hierzulande aktuell mit Apple Music, Juke, Amazon Music, Napster und dem Radioplayer.de lediglich fünf Partner aus dem Musik- und Audiobereich zur Verfügung, so listet die amerikanische Telekom-Tochter derzeit bereits mehr als 40 Partner-Dienste.

Zu den für amerikanische Kunden verfügbaren Angeboten bei Music Freedom zählen unter anderem Musik-Flatrates wie Spotify und Google Music, Groove Music und Tidal oder auch Webradio-Portale wie iHeartradio und Radio.com, SiriusXM und Slacker Radio. Auch das in den Vereinigten Staaten beliebte Pandora fehlt nicht, dafür sucht man Deezer vergeblich.

Dabei ist das Verzeichnis von T-Mobile US nicht einmal vollständig. So ist offiziell nur TuneIn Radio Premium mit dabei. Im Test musste kein Premium-Abonnement genutzt werden, das für Streaming verbrauchte Datenvolumen belastete dennoch nicht die Inklusivleistung des Tarifs.

Binge On von T-Mobile USBinge On von T-Mobile US Es kann allerdings auch "Kostenfallen" geben. So sieht TuneIn Radio die Möglichkeit vor, auch eigene Streams nachzuprogrammieren. Wird ein Webradio auf diesem Weg empfangen, so belastete dies im Test das zum Tarif gehörende Datenvolumen. Bei Sendern, die von Haus als in der App verfügbar waren, trat dieser Fehler nicht auf.

Noch deutlich länger ist die Liste der Videodienste, die bei Binge On, der StreamOn-Variante für Videodienste in den USA, verfügbar sind. Wie in Deutschland reduziert auch T-Mobile US die Qualität beim Videostreaming auf 480p. Zudem bittet der Netzbetreiber auch um Vorschläge seiner Kunden für weitere Videoportale, die sich im Rahmen der Binge-On-Option nutzen lassen, ohne dass das Datenvolumen des Tarifs belastet wird.

"Datavrije Muziek" in den Niederlanden

In den Niederlanden bietet T-Mobile StreamOn für Audio-Angebote unter der Bezeichnung Datavrije Muziek an. Verfügbar ist der Dienst in Tarifen mit mindestens 6 GB Highspeed-Datenvolumen pro Monat. In unserem Nachbarland wurde die Option bereits im Herbst vergangenen Jahres eingeführt. Mittlerweile sind 25 Portale als Partner mit dabei, darunter unter anderem Spotify, Deezer und Tidal als in Deutschland noch nicht verfügbare Angebote.

Wie in den USA fordert auch T-Mobile Nederland seine Kunden auf, Dienste vorzuschlagen, die noch vermisst werden. Musikstreaming-Anbieter können sich online für die Teilnahme an der Option für Datavrije Muziek registrieren. In Deutschland will die Telekom ebenfalls weitere Dienste bei StreamOn integrieren. Verhandlungen soll es unter anderem mit Spotify und maxdome geben. Wann weitere Angebote für die Kunden verfügbar sein werden, ist allerdings noch nicht bekannt. In einer weiteren Meldung finden Sie einen ausführlichen Test zur StreamOn-Option der Deutschen Telekom.

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