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Telekom bringt Speedport W 724V für 149,99 Euro auf den Markt

Erster DSL-Router mit Unterstützung für WLAN-to-go-Hotspots
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Auf der CeBIT stellte die Deutsche Telekom im März ihren neuen DSL-Router Speedport W 724V vor. Wie geplant wird das Gerät ab morgen lieferbar sein. Dabei haben Interessenten die Wahl, das Speedport W 724V entweder für 149,99 Euro zu kaufen oder für eine monatliche Gebühr von 4,95 Euro zu mieten.

Gleichzeitig mit der Vermarktung des neuen DSL-Routers startet auch die Vermarktung des ebenfalls auf der CeBIT vorgestellten neuen WLAN-Hotspot-Angebots WLAN-to-go, das die Deutsche Telekom in Zusammenarbeit mit Fon anbietet. Dabei werden die DSL-Router der Kunden zu kleinen öffentlichen Hotspots.

Zwei verschiedene WLAN-Verbindungen mit separaten IP-Adressen

Speedport W 724VSpeedport W 724V Wie das Bonner Telekommunikationsunternehmen erläuterte, können mit dem neuen Speedport W 724V zwei voneinander getrennte WLAN-Verbindungen mit separaten IP-Adressen und personalisierten Zugangsdaten konfiguriert werden. Der öffentliche Hotspot ist somit unabhängig vom privaten Internet-Zugang des Kunden.

Die Telekom hatte im Vorfeld der Vermarktung des neuen Routers auch angekündigt, für den Hotspot stünden automatisch nur Ressourcen zur Verfügung, die der DSL-Kunde gerade nicht selbst benötige. Darüber hinaus werde die im öffentlichen Bereich übertragene Datenmenge nicht auf das Übertragungsvolumen des Kunden angerechnet, das für eine eventuelle Performance-Drosselung des Anschlusses ausschlaggebend sei.

WLAN-to-go lasse sich ohne Zusatzkosten aktivieren. Kunden, die dieses Angebot nutzen, hätten Zugriff auf weltweit rund acht Millionen Hotspot-Angebote in Kooperation mit Fon. Auch die rund 12 000 öffentlichen Hotspots der Telekom in Deutschland seien für Kunden nutzbar, die mit dem Speedport W 724V einen eigenen kleinen Hotspot zur Verfügung stellen.

Automatische Konfiguration und HD-Voice-Nutzung

Der Router lasse sich an den Anschlüssen der Deutschen Telekom automatisch konfigurieren. WLAN und DECT seien im Auslieferungszustand bereits verschlüsselt und mit entsprechend ausgestatteten Telefonen ließe sich auch HD-Voice nutzen, das für eine deutlich bessere Sprachqualität sorge, sofern beide Teilnehmer ein entsprechendes Endgerät nutzen würden.

Wer sich als Telekom-Kunde für das Mietangebot entscheidet, geht keine Mindestvertragslaufzeit ein. Für defekte Geräte sichert der Netzbetreiber einen unkomplizierten Austausch zu. Software-Updates sollen den Router stets auf dem aktuellen Stand der Technik halten. Zudem leiste die Telekom bei Problemen telefonischen Support und die Kunden könnten jederzeit auf ein höherwertiges Produkt umsteigen.

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