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Speedport Smart 3: Das ist der neue Telekom-Router

Die Deutsche Telekom will am Montag Details zu ihrem VDSL-Super-Vectoring-Angebot veröffentlichen. Den passenden Router bietet die Telefongesellschaft bereits an.
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Im August wollen unter anderem die Deutsche Telekom und 1&1 erste Festnetz-Anschlüsse mit VDSL Super Vectoring schalten. Dadurch ergibt sich ein deutlicher Ge­schwin­dig­keits­schub für den Internet-Zugang. Bis zu 250 MBit/s im Downstream will die Telekom ihren Kunden anbieten. Allerdings müssen Interessenten nicht nur den neuen Tarif MagentaZuhause XL buchen. In vielen Fällen ist auch neue Hardware erforderlich. Sonst funktioniert nach der Umstellung überhaupt nichts mehr.

Vor allem ältere Router sind noch gar nicht für VDSL Super Vectoring ausgelegt. Sie funktionieren schlicht mit den neuen, schnelleren Internet-Zugängen nicht. AVM hat bereits Anfang Juli eine Liste der FRITZ!Box-Modelle veröffentlicht, die mit dem neuen Standard zurechtkommen. Vier Router des Berliner Herstellers, die bereits auf dem Markt erhältlich sind, können demnach in Verbindung mit den neuen Anschlüssen von Telekom und 1&1 genutzt werden.

Speedport Smart 3 seit Mitte Juni im Verkauf

Das Speedport Smart 3 ist fit für VDSL Super Vectoring
Das Speedport Smart 3 ist fit für VDSL Super Vectoring
Die Telekom selbst hat Mitte Juni die Vermarktung eines neuen Speedport-Modells gestartet, das für VDSL Super Vectoring geeignet ist. Das Gerät nennt sich Speedport Smart 3 und kostet 159,99 Euro. Alternativ bietet der Bonner Tele­kommu­nikations­dienst­leister das Gerät auch zur Miete an. Dabei fallen 4,94 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühren an. Der Netz­betreiber gibt an, den Router innerhalb von einem bis drei Tagen liefern zu können.

Der Speedport Smart 3 ist auch für ADSL- und herkömmliche VDSL-Anschlüsse sowie für Glasfaser geeignet. Er unterstützt Über­tragungs­geschwindig­keiten von bis zu 1000 MBit/s im Downstream. EntertainTV-Kunden sollen mehrere Fernseh-Streams parallel in HD-Qualität nutzen können. Das Gerät ist 280 mal 170 mal 85 Millimeter groß und 700 Gramm schwer. Die WLAN-Schnittstelle beherrscht den Standard 802.11ac auf 2,4 und 5 GHz und unterstützt im Heimnetzwerk Über­tragungs­geschwindig­keiten von bis zu 2500 MBit/s.

Das Gerät hat einen USB-2.0-Port, vier Gigabit-LAN-Anschlüsse und zwei TAE-Buchsen an Bord. Es ist fit für IP-Telefonie inklusive HD Voice und verfügt über eine integrierte DECT-Basisstation, an denen bis zu fünf Schnurlos-Telefone angemeldet werden können. Dazu hat der Router eine integrierte Firewall.

Super-Vectoring-Router auch von TP-Link

Telekom und AVM sind allerdings nicht die einzigen Hersteller, die Modems für VDSL Super Vectoring im Angebot haben. Von TP-Link ist das Archer VR2800v ebenfalls geeignet, den der Hersteller bereits vor zwei Jahren auf der ANGA Com in Köln vorgestellt hat. Wer ein anderen Router besitzt und auf Super Vectoring umsteigt, sollte sich vor der Umschaltung des Anschlusses darüber informieren, ob die vorhandene Hardware für den schnelleren Internet-Zugang geeignet ist.

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