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Telekom Speedport Pro: Update bringt neue Features mit sich

Die Deut­sche Telekom hat ein größeres Update für den Speed­port Pro veröf­fent­licht, das auch Fehler­berei­nigungen mit sich bringt. Auch neue Funk­tionen sind in der Firm­ware enthalten.
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Die Deut­sche Telekom hat ein Firm­ware-Update für den Speed­port Pro veröf­fent­licht, das auch einige neue Funk­tionen mit sich bringt. Darüber berichtet das Online­magazin iFun. Die Instal­lati­onsdatei hat demnach einen Umfang von 60 MB und kann über das Support-Portal des Netz­betrei­bers bezogen werden.

Wich­tigste Neue­rung: Der Speed­port Pro kann nun als Master eines WLAN-Mesh-Netz­werks dienen. Als Repeater kann dabei der Speed Home WiFi genutzt werden. Für dieses Gerät hat die Telekom - wie berichtet - jetzt auch ein neues Vermark­tungs­modell aufge­legt. Ein Netz­werk­kabel zwischen den beiden WLAN-Zugangs­punkten ist nicht erfor­derlich.

Bei DSL-Ausfall am Hybrid-Anschluss weiter tele­fonieren

Update für Speedport ProUpdate für Speedport Pro Für einzelne Geräte im Heim­netz­werk lassen sich nach der Instal­lation der neuen Firm­ware zeit­liche Beschrän­kungen für den Internet-Zugang einrichten. Gedacht ist das vor allem als Kinder­siche­rung. Kunden mit einem Hybridan­schluss, bei dem DSL- und LTE-Internet kombi­niert werden, können auch bei Ausfall der DSL-Leitung weiter tele­fonieren.

In Verbin­dung mit Schnur­loste­lefonen ist strah­lungs­armes Tele­fonieren im Full-Eco-Mode möglich. Zudem lassen sich Online-Updates künftig manuell über die Konfi­gura­tions­seite des Speed­port Pro anstoßen. Nicht zuletzt bietet die Telekom über VPN jetzt den Fern­zugriff auf den Router an. Dazu sollen verschie­dene Clients, etwa für Windows und MacOS, Android und iOS, zur Verfü­gung stehen.

Update dient auch Fehler­berei­nigungen

Mit dem Update werden auch einige bishe­rige Fehler behoben. So kam es bei VDSL-Anschlüssen zum Abbruch der Internet-Verbin­dung. Auch bei ADSL2+ kam es zu Problemen, die als verlang­samte Verbin­dung wahr­genommen wurden (CRC-Fehler). Kunden, die die WPS-Funk­tion zur Einrich­tung eines neuen WLAN-Geräts nicht nutzen möchten, können das Feature gene­rell deak­tivieren.

Für das WLAN-Netz verspricht die Telekom Verbes­serungen durch Band-Stee­ring. Die Dauer der Akti­vierung des Gäste-WLANs soll nach der Instal­lation des Updates der Einstel­lung entspre­chen, die der Kunde vorge­geben hat. Behoben wurde auch der Fehler, dass es Gesprächs­abbrüche bei einge­henden Anrufen aus dem Netz vom M-net gab. Anrufe zwischen Telekom- und 1&1-Anschlüsse sollen in besserer Qualität möglich sein.

Das Problem, dass interne Tele­fonate zwischen einem Gigaset CX660HX und einem Sinus 701M nicht möglich waren, wurde eben­falls behoben. Nicht zuletzt hat die Telekom für ihren Edel-Router auch ein neues Hand­buch veröf­fent­licht. Wir haben den Speed­port Pro bereits einem ausführ­lichen Test unter­zogen.

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