Festnetz

Telekom Speedphone 700: Festnetz-Handy mit Android-OS lieferbar

Neben Telefonie auch Internet-Surfen, E-Mails und weitere Online-Dienste möglich
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Auf der IFA in Berlin stellte die Telekom mit dem Speedphone 700 ein schnurloses Festnetz-Telefon vor, das mit einer modifizierten Android-Firmware ausgestattet ist. Ab sofort ist das Gerät lieferbar, wie das Bonner Telekommunikationsunternehmen mitteilte. 149,99 Euro müssen Interessenten für das Schnurlos-Telefon investieren.

Telekom Speedphone 700Telekom Speedphone 700 Zunächst lässt sich das Speedphone 700 nach Telekom-Angaben nur zusammen mit dem Speedport W 723V betreiben. Die Verbindung mit dem Router wird per WLAN hergestellt. Später ist per Software-Update auch die Unterstützung des Speedport W 921V geplant. Wer das Gerät in Verbindung mit anderen Routern betreiben möchte, muss mit einem eingeschränkten Funktionsumfang rechnen.

Das Speedphone 700 verfügt über einen Touchscreen mit 8,1 Zentimetern Diagonale. Das Display stellt bis zu 262 000 Farben dar. E-Mails lassen sich direkt auf dem Mobilteil abrufen und auf Wunsch auch beantworten. Ebenso bietet das Speedphone 700 Zugriff auf RSS-Feeds, das Telefonbuch und dem persönlichen Online-Adressbuch. Das Mediencenter der Telekom sowie der Entertain Programm Manager lassen sich ebenfalls aufrufen.

Derzeit keine Apps nachinstallierbar

Der Android Market ist nicht installiert. Demnach fehlt dem Anwender derzeit die Möglichkeit, den Leistungsumfang des Telefons durch weitere Apps auszubauen. Zudem ist es nicht bekannt, welche Version des von Google initiierten Betriebssystems für Smartphones und Tablets zum Einsatz kommt.

Im Standby soll der Akku des Speedphone 700 etwa 100 Stunden durchhalten, im Gespräch schafft das Mobilteil nach Telekom-Angaben maximal 600 Minuten. Keine Angaben machte die Telekom dazu, wie lange der Akku bei Nutzung der Online-Dienste durchhält, bevor das Telefon einen Zwischenstopp auf der Ladestation einlegen muss.

Weitere Ausstattungsmerkmale des Speedphone 700 sind ein Micro-USB-Anschluss für ein Headset und ein Slot für microSD-Speicherkarten. Eine Karte mit 2 GB Speicherkapazität wird mitgeliefert. Hinzu kommen Funktionen wie Freisprechen, Anzeige des Namens und eines zugeordneten Fotos bei bekannten Rufnummern, Halten, Makeln, Anklopfen oder Dreierkonferenz. Darüber hinaus informiert das Telefon auf dem Display über verpasste Anrufe und Nachrichten auf der Sprachbox.

HD-Voice nur für NGN-Anschlüsse

Als Vorteil hebt die Telekom auch die integrierte HD-Voice-Technik (High Definition) hervor. Damit soll eine besonders gute Sprachqualität ermöglicht werden. HD-Voice ist zwischen IP-basierten Telefonanschlüssen der Telekom möglich, wenn die Gesprächsteilnehmer ein entsprechend ausgestattetes Telefon nutzen.

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