Bestens

Telekom-Chef: "Wir bauen weiter aus"

Viel Hinter­grund­infor­mation am Rande der Quar­tals­zahlen der Telekom. Alleine kann das Unter­nehmen den bundes­weiten Ausbau der weißen Flächen nicht schaffen. Aber vieles ist möglich.
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Regel­mäßig legt die Deut­sche Telekom als Akti­enge­sell­schaft ihre Quar­tals­zahlen vor, wir haben darüber schon berichtet. Dabei ergeben sich aus dem Fragen und Antworten inter­essante Zusatz­infor­mationen, die wir Ihnen nicht vorent­halten wollen.

Beste Zahlen aller Zeiten?

Hier am Telekom-Standort in Bonn am Landgrabenweg war einst die Mobilfunktochter T-Mobile zu Hause. Hier am Telekom-Standort in Bonn am Landgrabenweg war einst die Mobilfunktochter T-Mobile zu Hause. Telekom Chef Höttges bezeichnet seine Quar­tals­zahlen "als die besten Zahlen aller Zeiten" und bat die am Telefon zuge­schal­teten Jour­nalisten, bei ihrer Bericht­erstat­tung nicht nur auf die in Folge sehr guten Zahlen von T-Mobile USA, sondern auch der Telekom in Europa zu schauen. Höttges sieht sein Unter­nehmen "unter Dampf", die Umsätze seien "stärker als die mittel­fris­tigen Erwar­tungen" gewesen und das trotz einer sich abschwä­chenden Konjunktur.

Das Wachstum der Telekom in Europa sei "in der Branche einzig­artig", was das zweite Quartal 2019 eindrucks­voll unter­mauert habe. In den letzten 5 Jahren wurden 72 Milli­arden Euro inves­tiert, zieht man die Ausgaben alleine für Funk­frequenzen (Spek­trum) ab, sind es immer noch 55 Milli­arden, die in das Netz und die notwen­dige Technik inves­tiert wurden.

Bei der Kunden­entwick­lung im Mobil­funk kann die Telekom in Europa 49,5 Millionen Vertrags­kunden (im Vergleich zum Vorjahr sind das 3,1 Millionen mehr) vermelden. Das Kombi-Produkt "Magenta Eins" (= Rabatt für Kunden, die zugleich im Fest­netz und im Mobil­funk bei (Original-)Telekom unter Vertrag sind) haben in Europa 8,6 Millionen (plus 2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr) gebucht.

Auf der zweiten Seite lesen Sie, wie sich LTE entwi­ckelt und wie der Netz­ausbau geför­dert werden kann.

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