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Telekom startet mit Prepaid-Auf­ladung per WhatsApp

Die Deut­sche Telekom ermög­licht es Prepaid­kunden ab sofort, ihr Guthaben über den WhatsApp-Messenger aufzu­laden. Drei Aufla­debe­träge stehen zur Auswahl.
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Telekom bietet Prepaid-Aufladung per WhatsAppTelekom bietet Prepaid-Aufladung per WhatsApp Die Deut­sche Telekom baut die Ange­bote für ihre Prepaid­kunden weiter aus. Erst vor wenigen Tagen hatte der Bonner Tele­kommu­nika­tions­dienst­leister sein MagentaEINS-Vorteils­programm für Inter­essenten geöffnet, die anstelle eines Lauf­zeit­vertrags eine Prepaid-SIM nutzen. Ab sofort steht nun ein weiterer Weg zur Verfü­gung, um das Guthaben auf der Wert­karte aufzu­laden.

Als nach eigenen Angaben erster deut­scher Mobil­funk-Netz­betreiber bietet die Telekom ihren Kunden nun die Möglich­keit an, das Guthaben per WhatsApp aufzu­laden. Der Messenger werde von vielen Anwen­dern genutzt, um Nach­richten auszu­tauschen sowie um Fotos und Videos zu teilen. Nun kann der Messenger auch genutzt werden, um neues Guthaben auf die Prepaid-SIM zu laden.

"Wir arbeiten ständig daran das Einkaufs­erlebnis für unsere Kunden zu verbes­sern. Daher freue ich mich, dass wir als erster Anbieter in Deutsch­land die Prepaid-Aufla­dung per WhatsApp anbieten. Denn unsere Prepaid-Kunden sind häufig auch WhatsApp-Nutzer", sagt Michael Hags­pihl, Geschäfts­führer Privat­kunden der Telekom. "Mit diesem neuen Service machen wir ein Angebot an die stetig wach­sende WhatsApp-Commu­nity: Wir als Telekom gehen auf Eure Bedürf­nisse ein - schnell, einfach und unkom­pliziert."

So funk­tioniert die Prepaid-Aufla­dung per WhatsApp

Der Netz­betreiber teilte auch mit, wie die Guthaben-Aufla­dung per WhatsApp funk­tioniert. Dazu müsse der Kunde die Rufnummer +49 170 8828422 zum Adress­buch auf dem Smart­phone hinzu­fügen. Der Kontakt sollte in der Folge auto­matisch bei WhatsApp zur Verfü­gung sein. Über den Messenger kann der Nutzer dann den gewünschten Aufla­debe­trag angeben.

Zur Auswahl stehen drei verschie­dene Beträge: 15, 25 oder 50 Euro. Dabei weist die Telekom darauf hin, dass es zwin­gend erfor­derlich ist, einen dieser Beträge anzu­geben. Ansonsten komme es zu einer Fehler­meldung. Es ist also nicht möglich, einen belie­bigen Betrag auszu­wählen. Wie es weiter heißt, reicht die Angabe der Zahl. Das Wort "Euro" müsse nicht zwin­gend ergänzt werden.

Im Anschluss bekommt der Kunde vom Dienst­leister Liquix B.V., der für die Telekom die neue Aufla­deme­thode reali­siert, per WhatsApp einen Link über­mittelt. Wird dieser ange­klickt, so muss der Aufla­debe­trag noch­mals bestä­tigt und die gewünschte Zahlungsart ange­geben werden. Zur Auswahl stehen PayPal, die Sofort­über­weisung, Visa und MasterVard. Nach erfolg­reicher Aufla­dung erhält der Kunde eine Betä­tigung per WhatsApp.

Der Telekom-Discounter cong­star hatte die Prepaid-Aufla­dung per WhatsApp bereits im Herbst 2018 einge­führt.

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