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So will die Telekom die Parkplatz­suche per Handy ermöglichen

Lange wurde davon geredet, jetzt soll es wirklich kommen: Das smarte Parken mit Sensoren und Handy. Die Telekom hat heute gezeigt, wie es funktionieren soll.
Von der CeBIT in Hannover berichtet
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Hamburg soll entspannter werden, geht es nach der Vorstellung der Telekom. Zumindest dann, wenn die Hamburger auf der Suche nach einem Parkplatz für ihr Auto sind. Die Telekom und die Stadt Hamburg wollen große Teile des inner­städtischen Parkraums vernetzen, damit Autofahrer schneller und komfortabler an ihr Ziel kommen. Eine entsprechende Kooperations­vereinbarung haben beide Partner unterzeichnet und heute im Vorfeld der CeBIT bekannt gegeben.

So sieht der Sensor aus, der freie Parkplätze erkennen sollSo sieht der Sensor aus, der freie Parkplätze erkennen soll Über eine Smartphone-App soll sich der Autofahrer künftig über freie Stell­flächen in Hamburg informieren können. Auch das Buchen und Zahlen des Parkplatzes wird leichter. Damit Echtzeit­informationen über verfügbare Parkplätze vorliegen, werden in den nächsten drei Jahren bis zu 11 000 Parkplätze im öffentlichen Raum sowie Parkhäuser und private Stell­plätze vernetzt. Dabei werden in jedem Parkplatz kleine Sensoren eingebaut.

Narrowband-IoT kommt zum Einsatz

"Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig", sagt Reinhard Clemens, Telekom-Vorstands­mitglied und Vorstands­vorsitzender von T-Systems. Im Laufe dieses Jahres sollen nach Hamburg dann weitere Städte vom digitalen Park­service der Telekom profitieren. Die dazugehörige Cloud-Plattform steht als offener Marktplatz sämtlichen Akteuren rund um das Thema Parken zur Verfügung.

Smartes Parken: Die Telekom zeigt, wie es gehen soll
Smartes Parken: Die Telekom zeigt, wie es gehen soll
Für das smarte Parken setzt die Telekom schwerpunkt­mäßig Sensoren ein. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz (Narrowband-IoT), ob ein Parkplatz frei ist. Die Sensoren sind mit Batterien ausgestattet, die auch durch die verwendete Mobilfunk­technik 10 bis 15 Jahre ausreichen sollen. Zum Einsatz kommen im ersten Schritt LTE-Netze auf Frequenzen um 800 und 900 MHz.

Zusätzlich können auch andere Datenquellen genutzt werden, um eine Wahrscheinlich­keit für freien Parkraum zu berechnen. Dazu zählen unter anderem Informationen aus Parkschein­automaten oder von verschiedenen Parkraum­betreibern. Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz lassen sich ebenfalls für Wahr­scheinlichkeits­berechnungen zu freiem Parkraum nutzen, so die Telekom.

Auch bei Vodafone tüftelt man an Norrowband-IoT. Im Februar konnte teltarif.de einen Blick in das Entwicklungslabor in Düsseldorf werfen.

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