Schnelle Netze
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Deutsche Telekom und ngenaWeltweite Geschäftskommunikation mit der Deutschen Telekom und ngena Für wichtige Entscheidungen ist ein hoch-effizientes und schnelles Netz unablässig, vor allem wenn das Unternehmen in verschiedenen Ländern aktiv ist. Genau an diesem Punkt setzt die Deutsche Telekom mit einem ihrer neusten Angebote an, das sich ganz speziell an Geschäft­skunden richtet, die multinational agieren.

Denn über die Konzerntochter T-Systems wird das neue Weltnetz-Angebot vermarktet, was vereinfacht gesagt auf die technische Realisierung der ngena-Allianz setzt. Dabei handelt es sich um den Zusammen­schluss diverser Netz­anbieter auf der ganzen Welt, die ihre jeweiligen Netze den ngena-Mitgliedern zur Verfügung stellen - egal wo man sich als Kunde auf der Welt befindet. Mit diesem Geschäfts­modell ist die ngena-Allianz derzeit einzigartig.

Schnelle Einrichtung

Was ein ngena-Netz so besonders macht, ist die intelligente Steuerung der Netze miteinander per Software. So wird es innerhalb weniger Minuten möglich sein, beispiels­weise in Südkorea ein VPN-Netzwerk zur chinesischen Produktions­stätte aufzubauen und gleichzeitig im deutschen Firmen­sitz die nötigen Ressourcen für die Herstellung des Produkts zu planen und zu steuern. Und all das im selben Netz, für alle Mitarbeiter, bei einem einzigen Anbieter. Die Einrichtung selbst erfolgt dabei per Internet oder über fest geschaltete Leitungen der lokalen ngena-Partner.

"Mit unserem Weltnetz-Angebot treffen wir den Nerv multi­nationaler Kunden. Schnell verfügbare, sicherere, leistungs­fähigere und globale Netzdienste sind der Motor für die Industrie­produktion der Zukunft und ein Wachstums­feld für die Deutsche Telekom. Der globale Markt für Netz­zugang und Transport­dienste für Unternehmens­netze hat bereits heute ein Volumen von 50 Milliarden US-Dollar und legt jährlich 3,5 Prozent zu", sagt Patrick Molck-Ude, Leiter des Großkunden-Netzgeschäfts bei der Deutschen Telekom.

Der erste Partner auf dem Markt

T-Systems als Tochterunternehmen der Deutschen Telekom vermarktet das Angebot unter der Bezeichnung "Smart SD-WAN powered by ngena" in den drei Paketen XS, S und M an. Die Unterschiede der einzelnen Pakete liegen lediglich in der Art des Anschlusses, ob dieser einfach oder redundant sein soll und ob dieser per globalen Internet, lokalem Ethernet oder eine Kombination aus beiden Anschlüssen ist. Im Prinzip stellt das Smart SD-WAN eine Ergänzung des Angebots von T-Systems dar, um das IP-VPN-Angebot namens IntraSelect als kunden­spezifische Lösung weiter auszubauen.

Leicht zu errichtende VPN-Netzwerke sind aber nur ein Teil des Angebots. Denn zu dem ngena-Netz gehört auch der per Firewall gesicherte Übergang vom Unternehmens­eigenen Netz ins Internet oder die intelligente Leitung des Netz­verkehrs nach verschiedenen Prioritäts­klassen.

Dennoch steht das neue Angebot von T-Systems nur denjenigen Unternehmen zur Verfügung, die ihren Einkauf in Deutschland abwickeln. Schrittweise soll das Angebot jedoch auf weitere Länder ausgeweitet werden, womit die Partner der ngena-Allianz am Zuge sind. Außerdem sollen sukzessive weitere Varianten für den Zugang hinzukommen, neue Dienste sowie eine breitere Abdeckung von Ländern weltweit.

ngena: Weltweite Netze für Geschäftskunden

Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben der Deutschen Telekom auch CenturyLink, Reliance Jio und SK Telekom. Seit der Gründung der Allianz Anfang 2016 sind bereits etliche Partner hinzugekommen wie Altice mit SFR und Portugal Telecom, Neutrona, PCCW Global, als auch die Technologie­partner Cisco, Comarch und Equinix. Die Allianz selbst erwartet schon bald weitere neue Partner für das Geschäfts­modell der weltweiten Vernetzung für multi­nationale Unternehmen.

Mittels eigener Netzwerkknoten soll eine reibungslose Infrastruktur und Kommunikation zwischen den einzelnen Allianz-Mitgliedern erreicht werden. Derzeit stehen solche Knoten in Deutschland, den USA, China und Südkorea, die mit dem wichtigen Start der Deutschen Telekom in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen könnten. Bis Ende 2017 sollen insgesamt 10 Knotenpunkte in Betrieb sein, um Nord- und Südamerika, Europa und Asien abzudecken.

Auf diese Weise sollen zudem die Anforderungen der Industrie 4.0 besser bedient werden, wenn sich Industrie­anlagen über das Netz steuern lassen, Maschinen immer mehr Internet-gekoppelte Sensoren zur Überwachung besitzen und ERP-Systeme weltweit zugänglich sein müssen. Insofern sind Software Defined Networks, kurz SDN, eine mögliche Lösung der Kapazitäts­probleme aktueller Netze. Immerhin dauert die Einrichtung und Freigabe von Unternehmens­spezifischen Netzen meistens mehrere Tage, da die Vergabe größtenteils noch manuell erfolgt.

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