MagentaMusik360

Telekom MagentaMusik360: Musiker spielen für Crews

Mitar­beiter im Veran­stal­tungs­bereich stehen seit März ohne Einkommen da. Am 12. und 13. Dezember werden Die Fantas­tischen Vier, Peter Maffay, Joy Denalane und weitere Künstler ein Bene­fiz­kon­zert im Netz spielen.

Arbeiten schon länger mit der Telekom zusammen: Die Fantastischen Vier Arbeiten schon länger mit der Telekom zusammen: Die Fantastischen Vier
Foto: Deutsche Telekom
Das Thema Corona hat die Live-Veran­stal­tungs-Branche beson­ders hart getroffen. Seit Anfang März herrscht Still­stand auf den Bühnen der modernen Popkultur. Arbeiten schon länger mit der Telekom zusammen: Die Fantastischen Vier Arbeiten schon länger mit der Telekom zusammen: Die Fantastischen Vier
Foto: Deutsche Telekom
Niemand weiß im Moment, wie lange diese Phase noch andauert. Beson­ders die Menschen hinter den Kulissen sind von diesem Ausnah­mezu­stand betroffen. Viele sind von einem auf den anderen Tag arbeitslos geworden. Dazu gehören Tech­niker, Aufbau­helfer, Bühnen­bauer, Caterer, Ordner, Bus- und Lkw-Fahrer.

„Wir Live­musik­fans haben alle unsere Konzert­tickets am Kühl­schrank­magneten hängen und warten, dass es wieder losgeht. Während der Pandemie versinken viele der Dienst­leister, die die Shows produ­zieren, in wirt­schaft­licher Not“, sagt der Künstler Smudo von der Band "Die Fantas­tischen Vier." Sein Appell: „Lasst uns für die Betrof­fenen zusam­men­stehen und sie mit dieser Aktion unter­stützen, auf dass wir die Tickets bald vom Kühl­schrank nehmen und feiern gehen können.“

„Zusam­men­halten, unter­stützen und Hoff­nung schenken“

Die Band TheBossHoss wurde durch ihren speziellen Country-Rap-Pop bekannt Die Band TheBossHoss wurde durch ihren speziellen Country-Rap-Pop bekannt
Foto: Deutsche Telekom
Deshalb initi­iert der Veran­stalter "Live Nation" das Charity-Festival #lauter­werden. Das Festival wird von der Telekom und deut­schen Künst­lern wie Adel Tawil, Die Fantas­tischen Vier, Fritz Kalk­brenner, Johannes Oerding, Joy Denalane, Milky Chance, Peter Maffay, Rea Garvey, The BossHoss und anderen unter­stützt.

Ziel der Veran­stal­tung ist es, sich für die Helfer einzu­setzen, die Konzerte erst möglich machen und von der Krise getroffen sind.

„Ohne die vielen Helfer können auch wir unserer Tätig­keit nicht nach­gehen. Deswegen gilt es jetzt, zusam­men­zuhalten, sich gegen­seitig zu unter­stützen und Hoff­nung zu schenken. Zusammen zeigen wir bei #lauter­werden: Niemand muss da allein durch”, erklärt Peter Maffay. Deutscher Soul: Joy Denalane Deutscher Soul: Joy Denalane
Foto: Deutsche Telekom
#lauter­werden wird am 12. und 13. Dezember im kosten­losen Live­stream bei MagentaMusik360 und bei MagentaTV im Programm #DABEI (Kanal 333) gezeigt. Die Auftritte sind dort anschlie­ßend auch auf Abruf verfügbar.

Den Live­stream von MagentaMusik360 können alle Internet-Nutzer am heimi­schen PC, Tablet oder Smart­phone schauen, sie brau­chen nur einen möglichst schnellen Inter­net­zugang bei irgend­einem Internet-Zugangs-Provider, das muss kein Anschluss von der Telekom sein. Das Programm wird (abge­sehen von den Inter­net­zugangs­kosten) kostenlos über­tragen. MagentaTV kann als OTT-Abon­nement eben­falls ohne Telekom-Internet-Anschluss gebucht werden und kostet monat­lich rund 10 Euro.

Künstler treten ohne Gage auf - Musik­fans können helfen

Deutschrock-Urgestein: Peter Maffay Deutschrock-Urgestein: Peter Maffay
Foto: Deutsche Telekom
Alle Künstler treten ohne Gage auf. Musik­fans können während des Live­streams mit einer Spende helfen und die Teams hinter den Kulissen unter­stützen. Die Erlöse gehen an Crew Nation, eine Initia­tive von Live Nation.

Der Verein ist in der Grün­dungs­phase. Dieser wird das Geld an die Solo-Selbst­stän­digen der Branche, die in finan­zielle Notlage geraten sind, verteilen. Die Initia­tive „Ohne Kunst und Kultur wird’s still“ wird die Aktion eben­falls unter­stützen.

Alle Künstler treten auf einer Mixed Reality-Bühne auf, die erst­mals bei "Wacken World Wide" zum Einsatz kam. Durch XR-Tech­nologie sind die Live-Auftritte im Stream realer denn je. Für Musiker und Zuschauer soll so ein möglichst authen­tisches Konzert­gefühl entstehen.

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