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Magenta SmartHome: Diese Funktionen kosten extra

Mit dem kostenlosen Paket Magenta SmartHome Basic will die Telekom ihre Kunden für das vernetzte Zuhause werben. Damit ist vieles, aber nicht alles möglich - wir erläutern, für was die Telekom Geld verlangt.
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Das im Rahmen der heutigen Telekom-Telefonkonferenz vorgestellte Paket Magenta SmartHome Basic dient dazu, Telekom-Kunden das vernetzte Heim schmackhaft zu machen. Denn außer der Frage "wofür brauche ich das" steht bei vielen Haus- und Wohnungsbesitzern die Frage im Raum: "Was kostet es?" Smart-Home-Anwendungen werden sich nur durchsetzen, wenn die einmaligen oder monatlichen Kosten für den Nutzer transparent und nachvollziehbar sind - und wenn es einheitliche technische Standards und eine große Auswahl von Geräten gibt.

Aus dieser Sicht ist es begrüßenswert, dass die Telekom ihren Kunden mit Magenta SmartHome Basic sozusagen ein kostenloses "Schnupperangebot" liefert, das unbegrenzt genutzt, aber auch jederzeit vom Kunden wieder storniert werden kann.

Das sind die Einschränkungen beim Basis-Paket

Das Starterpaket für Magenta SmartHomeDas Starterpaket für Magenta SmartHome Prinzipiell wird Magenta SmartHome Basic genauso genutzt wie der kostenpflichtige Dienst Magenta SmartHome. Es gibt keine separate App. Wer sich mit seinen Zugangsdaten in der regulären App anmeldet, sieht die Basis-Funktionen, die allen Nutzern offenstehen. Direkt aus der App heraus kann dann der kostenpflichtige Dienst gebucht werden. Dieser hat allerdings eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten und ist danach monatlich kündbar. Der Magenta-SmartHome-Dienst mit dem kompletten Funktionsumfang kostet monatlich 4,95 Euro oder 9,95 Euro inklusive einer subventionierten Home Base beziehungsweise eines alternativen subventionierten Geräte-Pakets.

In der kostenfreien Variante ist die Anzahl der verbundenen und steuerbaren Geräte nicht limitiert. Allerdings ist nur eine Situation mit einem Sensor und einem Aktor einstellbar. Push-Nachrichten bei diversen Ereignissen werden in der App für alle Nutzer angezeigt, die Alarmierung per SMS bleibt allerdings zahlenden Kunden vorbehalten. Auch bei der Steuerung von Kameras gibt es einen Unterschied: Das Kamera-Streaming dürfen alle Anwender nutzen, Kamera-Aufnahmen können aber nur Kunden erstellen, die den kostenpflichtigen Dienst gebucht haben.

Basis-Kunden profitieren immerhin von Diensten, für die Smart-Home-Anwendungen erfunden wurden. Wird das Fenster bei Abwesenheit geöffnet, erhalten auch Basis-Kunden eine Push-Nachricht. Ihnen ist es auch erlaubt, ein Backup der Home Base zu erstellen. Auch Widgets für das Smartphone und sogar die Signalisierung auf Smartwatches dürfen sie verwenden. Ausgefeiltere Steuerungen wie Heizungsprofile, das Alarmsystem und die Haushüter-Funktion bleiben der zahlenden Kundschaft vorbehalten.

Bestellmöglichkeit und Telekom-eigene Geräte

Das Telekom-eigene Geräte-Portfolio umfasst magnetische und optische Tür-/Fensterkontakte, wobei die magnetischen nur mit der Home Base als Starterpaket angeboten werden und nicht einzeln erhältlich sind. Außerdem gibt es unter der Telekom-Marke Rauchmelder, Wandtaster sowie Bewegungsmelder und Sirenen für den Betrieb innerhalb von Gebäuden. Demnächst sollen noch ein Zwischenstecker für den Innen- bzw. Außenbereich und ein Heizkörperthermostat dazukommen.

Die jeweils neuesten Geräte finden Interessenten auf smarthome.de/basic. Dort kann auch das kostenlose Basis-Paket bestellt werden.

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