Netzausbau

Deutsche Telekom: Täglich 22 neue LTE-Standorte

Die Deut­sche Telekom erreicht nach eigenen Angaben jetzt 98 Prozent der Bevöl­kerung mit ihrem LTE-Mobil­funk­netz. In den vergan­genen drei Monaten seien 2000 neue Stand­orte in Betrieb genommen worden.
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Die Deut­sche Telekom hat Bilanz zum Mobil­funk-Netz­ausbau in den vergan­genen drei Monaten gezogen. Wie der Bonner Tele­kommu­nika­tions­konzern mitteilte, wurden in diesem Zeit­raum knapp 2000 LTE-Stand­orte neu in Betrieb genommen. Im Schnitt seien demnach täglich mehr als 22 neue Stand­orte für den LTE-Mobil­funk­stan­dard ins Netz inte­griert worden.

Wie die Telekom weiter mitteilte, wurden mehr als 300 Stand­orte neu gebaut. An mehr als 1650 weiteren Stand­orten seien zusätz­liche Antennen für das LTE-Netz in Betrieb genommen worden. Dadurch habe sich die Kapa­zität im Netz erhöht. Ferner habe der Netz­betreiber die Versor­gung in die Fläche weiter opti­miert. Die Bevöl­kerungs­abde­ckung mit dem 4G-Netz liege mitt­lerweile bei 98 Prozent.

So geht es in diesem Jahr weiter

Telekom forciert Mobilfunk-NetzausbauTelekom forciert Mobilfunk-Netzausbau "Wir drücken beim LTE-Ausbau weiter aufs Tempo", sagt Walter Golde­nits, Geschäfts­führer Tech­nologie der Telekom Deutsch­land. "Wir planen für dieses Jahr über 2000 komplett neue Mobil­funk­stand­orte. Ergän­zend werden wir an über 10 000 weiteren Stand­orten die Mobil­funk­kapa­zitäten für unsere Kunden durch Erwei­terungs­maßnahmen stei­gern. Im Rahmen dieser massiven Ausbau­akti­vitäten bringen wir auch 5G weiter nach Deutsch­land. Bis Ende 2020 werden so mindes­tens die 20 größten Städte in Deutsch­land ange­bunden."

Die Telekom infor­mierte auch darüber, in welchen Regionen der Netz­ausbau beson­ders intensiv voran­getrieben wurde. Spit­zenreiter beim LTE-Ausbau in den vergan­genen drei Monaten war demnach Bayern mit 454 neuen Stand­orten und Erwei­terungen. Auf Platz zwei kommt den Angaben zufolge Nieder­sachsen mit 388, gefolgt von Nord­rhein-West­falen mit 275 neuen Stand­orten und Erwei­terungen.

Funk­loch-Jagd: Gewinner sollen bis Ende Februar fest­stehen

Im vergan­genen Jahr hatte die Telekom Kommunen unter dem Motto "Wir jagen Funk­löcher" aufge­fordert, Funk­löcher zu melden, um so die Schlie­ßung der Empfangs­lücken zu beschleu­nigen. Die Aktion lief von August bis November 2019 und stieß nach Telekom-Angaben auf großes Inter­esse. 50 neue LTE-Stand­orte sollten "verlost" werden, das Inter­esse sei aber noch deut­lich größer gewesen.

Wie die Telekom jetzt mitteilte, sollen bis Ende Februar alle Gewinner fest­stehen. Zudem will die Telekom alle 50 neuen LTE-Stand­orte, die als Ergebnis der Funk­loch-Jagd zustan­dekommen, noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Ende vergan­genen Jahres hatte der Konzern Details zum 5G-Ausbau bekannt­gegeben.

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