Breitband

Telekom verdoppelt maximale Surf-Geschwindigkeit im Kabel

Ab Oktober bietet die Telekom höhere Surf-Geschwin­dig­keiten im Kabel­netz an. Auch Bestands­kunden profi­tieren vom DOCSIS-Ausbau.

Die Deut­sche Telekom treibt den Breit­band­ausbau voran. Davon profi­tieren nicht nur Kunden mit DSL- oder Glas­faser-Anschluss. Der Bonner Tele­kom­muni­kati­ons­kon­zern betreibt nach wie vor auch Kabel­netze - wenn auch bei weitem nicht mehr im Umfang wie früher. Jetzt teilte das Unter­nehmen mit, dass der Internet-Zugang für Kabel­kunden ab Oktober beschleu­nigt wird - und das je nach Tarif des Kunden sogar ohne zusätz­liche Kosten.

Im Down­stream sind künftig bis zu 1 GBit/s möglich. Bisher war die Daten­über­tra­gungs­geschwin­dig­keit auf 500 MBit/s beschränkt. Uploads sind mit bis zu 200 MBit/s möglich. Welcher Tarif die neuen Band­breiten ermög­lichen wird, ist noch nicht bekannt. Aller­dings sollen Bestands­kunden im Tarif Zuhause Kabel Surfen & Tele­fonieren XXL für monat­lich 69,95 Euro zumin­dest eine Verdop­pelung des Upstream-Tempos von 50 auf bis zu 100 MBit/s erhalten. An der maxi­malen Down­stream-Geschwin­dig­keit von 500 MBit/s ändert sich hingegen nichts.

Wie die Telekom weiter mitteilte, bietet das Unter­nehmen Kunden, die ihren Vertrag vor Oktober 2020 abge­schlossen haben, einen Tarif­wechsel zum Ende der jewei­ligen Mindest­ver­trags­lauf­zeit an. Möglich werden die höheren Über­tra­gungs­geschwin­dig­keiten durch den Einsatz der auch bei anderen Kabel­netz­betrei­bern mögli­chen DOCSIS-Tech­nologie.

Telekom: "Kabel­kunden profi­tieren vom Glas­faser-Ausbau"

Telekom beschleunigt Kabel-Internet Telekom beschleunigt Kabel-Internet
Foto: Telekom
Nach Telekom-Angaben profi­tieren auch Kabel­kunden vom verstärkten Glas­faser-Ausbau des Unter­neh­mens: "Wir bei der Telekom versu­chen den Kupfer­anteil auf der Netz­ebene 4 so klein wie möglich zu halten. Im Ideal­fall entschließt sich der Haus­eigen­tümer direkt für FTTH, also Glas­faser 'pur', im Zuge der Moder­nisie­rung seiner Liegen­schaften", sagt Jean Pascal Roux, Leiter Wohnungs­wirt­schaft und Breit­band­ausbau Geschäfts­kunden der Telekom.

Roux bezeich­nete den FTTH-Glas­faser­anschluss als den neuen Stan­dard für die digi­tale Grund­ver­sor­gung von Immo­bilien. Dieser sichere auch für die kommenden Gene­rationen "prak­tisch unbe­grenzte Leis­tungs­reserven". Der Glas­faser-Haus­anschluss ist in den Ausbau­regionen für den Haus­eigen­tümer und den Mieter kostenlos.

Vor wenigen Tagen hatte die Telekom bereits über den im Juli durch­geführten Breit­band-Ausbau infor­miert. So hat der Konzern nach eigenen Angaben im vergan­genen Monat den Fest­netz-Internet-Zugang für bundes­weit rund 268.000 Haus­halte beschleu­nigt. Details zum Breit­band-Ausbau im Telekom-Fest­netz haben wir in einer weiteren Meldung zusam­men­gefasst.

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