Breitband

Telekom: Fast 2,3 Millionen Haushalte surfen schneller

Die Deutsche Telekom hat in diesem Jahr nach eigenen Angaben mehr als zwei Millionen Internet-Zugänge beschleunigt. Für Anfang Januar ist bereits die nächste Inbetriebnahme-Welle angekündigt worden.
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Die Deut­sche Telekom treibt den Breit­band-Ausbau im Fest­netz weiter voran. Wie der Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leister mitteilte, haben fast 226 000 Haus­halte in 264 Kommunen ab heute die Möglich­keit, einen schnel­leren Internet-Zugang im Fest­netz zu nutzen. Möglich wird dies durch den VDSL-Vecto­ring-Ausbau. Dadurch stehen bis zu 100 MBit/s im Down­stream und 40 MBit/s im Upstream zur Verfü­gung.

Als Beispiele für Orte, in denen der schnel­lere Internet-Zugang im Fest­netz jetzt zur Verfü­gung steht, nennt die Telekom unter anderem Iser­lohn mit 8900 Haus­halten, Tegernsee mit 5700 Haus­halten, Biele­feld mit 5600 Haus­halten, Gröditz mit 5300 Haus­halten und Rülz­heim mit 5200 Haus­halten. In weiteren Orts­netzen hat die Telekom VDSL Super Vecto­ring akti­viert. Damit stehen bis zu 250 MBit/s im Down­stream und bis zu 100 MBit/s im Upstream zur Verfü­gung.

Die Telekom hat nun eine Jahres­bi­lanz für 2018 gezogen und mitge­teilt, seit dem 1. Januar seien bundes­weit weitere fast 2 243 000 Haus­halte mit schnel­leren Internet-Zugängen ausge­stattet worden. Seit Sommer stehen mit Super Vecto­ring noch höhere Band­breiten als bisher zur Verfü­gung. Dazu wird jetzt auch der Vecto­ring-Ausbau im Nahbe­reich voran­ge­trieben.

Telekom: "Möglichst viele Menschen sollen schnelles Internet bekommen"

Tim Höttges bilanziert Telekom-BreitbandausbauTim Höttges bilanziert Telekom-Breitbandausbau Ziel der Telekom ist es nach Unter­neh­mens­an­gaben, möglichst viele Menschen mit schnellen Inter­net­an­schlüssen zu versorgen. Das gelte sowohl für Städte und Ballungs­zen­tren als auch für länd­liche Regionen. "Wir bauen nicht nur Daten­au­to­bahnen zwischen den großen Metro­polen und Ballungs­räumen, sondern unser Netz geht auch in die länd­li­chen Regionen. Nur wir sind beim Breit­band­ausbau flächen­de­ckend unter­wegs", so Tim Höttges, Vorstands­vor­sit­zender der Deut­schen Telekom.

Die nächste "Inbe­trieb­nahme-Welle", wie die Telekom sich ausdrückt, wurde bereits für den 7. Januar ange­kün­digt. "Unsere Ausbau­pro­jekte reichen von vielen tausenden Haus­halten bis zu einer Hand­voll. Für uns zählt jeder Anschluss. In Biele­feld, Dresden oder Nürn­berg und genauso wie in Bismark, Niederor­schel und Schkölen“, so Telekom-Chef Tim Höttges. Kein anderes Unter­nehmen inves­tiere so stark in den Breit­band­ausbau im länd­li­chen Raum wie die Telekom.

Neben dem Fest­netz treibt die Telekom auch den LTE-Ausbau im Mobil­funk­netz weiter voran. Alle in den vergan­genen Monaten veröf­fent­lichten Netz­tests beschei­nigen den Bonnern die höchste Netz­qua­lität und den größten LTE-Ausbau, vor allem in die Fläche. Defi­zite gibt es indes noch bei der Indoor-Versor­gung in Städten.

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