Neuer Hybrid-Router

Telekom Hybrid: Das sind die Features des Speedport Pro

Die Telekom hat auf der IFA nicht nur neue Tarife vorgestellt und sich über die Tücken der Regulierung ausgelassen, im Gepäck hat sie auch einen neuen Hybrid-Router. Er ist gleichermaßen für Super-Vectoring, Glasfaser und LTE geeignet.
Von der IFA in Berlin berichtet
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Die IFA ist für die Telekom stets ein großer Auftritt - nicht nur für Produktinnovationen und neue Tarife, momentan arbeitet sie auf der politischen Ebene auch stark daran, bei der anstehenden Vergabe von 5G-Frequenzen nicht zu stark reguliert zu werden.

Gleichzeitig geht der Netzausbau in allen Technologiebereichen weiter, sowohl bei Glasfaser direkt ins Haus, Glasfaser bis zum Schaltverteiler und bei LTE. In den vergangenen Monaten war es um den Hybrid-Tarif der Telekom etwas stiller geworden und auch der zugehörige Hybrid-Router war nicht mehr ganz taufrisch. Nun hat die Telekom zur IFA einen neuen Hybrid-Router mitgebracht.

Spezifikationen des Speedport Pro

Neuer Hybrid-Router der TelekomNeuer Hybrid-Router der Telekom Der neue Speedport Pro vereint alle Anschluss-Techniken, bei denen die Telekom momentan aktiv ist. Er unterstützt ADSL, VDSL, Vectoring, Super-Vectoring 35b, Glasfaser und UMTS/LTE Cat. 6 mit zweifacher Carrier Aggregation auf den Frequenzbereichen 700, 800, 900, 1500, 1800 und 2600 MHz.

Der schwarze Router mit den Abmessungen 137 mal 242 mal 137 Millimeter wird ca. 1,8 Kilogramm wiegen. Der WAN-Port kann alternativ als zusätzlicher Gigabit-LAN-Port genutzt werden, abseits dessen verfügt der Router über weitere drei Gigabit-LAN-Anschlüsse. Telefone können über zwei TAE-Ports, einen ISDN-Mehrgeräteanschluss oder per DECT angebunden werden.

Für die WLAN-Koppelung gibt es eine WPS-Taste, das 5-GHz-Modul unterstützt den Standard 802.11ac (8x8 MU-MIMO), während das 2,4-GHz-Modul den 802.11n-Standard unterstützt (4x4). Insgesamt sind also 12 WLAN-Antennen im Router verbaut. Theoretisch sollen WLAN-Datenraten von 9600 MBit/s möglich sein. Außerdem gibt es zwei USB-3-Anschlüsse.

Der Router kann auf Wunsch das T-Online-Adressbuch importieren und bietet die Möglichkeit für einen WLAN-Gastzugang. Mobile Geräte können sich auch per NFC verbinden. Der interne Speicher des Routers kann per microSD-Karte erweitert werden. Über einen SFP-Modulschacht sollen sich zukünftige Anwendungen nachrüsten lassen. Das Routermenü passt sich nach Angaben der Telekom an das verwendete Gerät an.

Der Verkaufsstart für den Speedport Pro soll im Dezember erfolgen. Der Router wird bei Einmalzahlung 399,99 Euro kosten, bei monatlicher Miete 9,95 Euro pro Monat.

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