Breitband

Telekom versorgt weitere Regionen mit Glasfaser

Ab Ende 2022 will die Deut­sche Telekom in weiteren Gewer­bege­bieten ihre Glas­faser­netze ausbauen. Die Vorver­mark­tung wurde bereits aufge­nommen.

Glasfaserausbau bei der Telekom Glasfaserausbau bei der Telekom
Foto: Telekom
Die Deut­sche Telekom hat ange­kün­digt, weitere Gewer­bege­biete mit ihrem Glas­faser­netz zu erschließen. Die jetzt veröf­fent­lichten Pläne sind aller­dings eher lang­fris­tiger Natur. So ist der Ausbau­start erst für Ende kommenden Jahres geplant. Vorge­sehen ist der Ausbau in 53 Gewer­bege­bieten, die sich auf 47 Kommunen verteilen. Davon sollen mehr als 5500 Unter­nehmen profi­tieren.

"Die Zukunft ist Glas," sagt Jean-Pascal Roux, Leiter Wohnungs­wirt­schaft und Breit­band­ausbau Geschäfts­kunden der Telekom Deutsch­land. Eine flächen­deckende Versor­gung mit Breit­band­anschlüssen sei die Basis für Deutsch­lands "Wirt­schafts- und Inno­vati­ons­stärke". Aber auch für Privat­kunden würden schnelle Internet-Zugänge sukzes­sive an Bedeu­tung gewinnen. Für die kommenden Gene­rationen sei der Glas­faser­anschluss so selbst­ver­ständ­lich wie der Tele­fon­anschluss in den letzten 100 Jahren.

Hier baut die Telekom aus

Glasfaserausbau bei der Telekom Glasfaserausbau bei der Telekom
Foto: Telekom
Die Telekom hat Beispiele für Kommunen genannt, deren Gewer­bege­biete jetzt mit Glas­faser­anschlüssen erschlossen werden sollen. Dazu gehören den Angaben zufolge unter anderen Aachen, Alpen, Blau­beuren, Bonn, Dresden, Engels­kir­chen, Erfurt, Frank­furt am Main, Fried­richs­dorf, Gießen, Gries­heim, Gronau, Hach­enburg, Jüchen, Kaarst, Karls­ruhe, Kiel, Koblenz, Köln, Kürten, Laatzen, Losheim, Lübeck, Lünen, Marxen, Mett­mann, Minden, Mühlen­beck, Mülheim, Neuen­bürg, Neu-Isen­burg, Neumünster, Nonn­weiler, Pegnitz, Reut­lingen, Rhein­stetten, Saar­brü­cken, Simmern, Stadt­hagen, Teltow, Unter­siemau, Werther, Wesse­ling, Wies­baum, Willich, Will­stätt und Wuppertal.

Wie das Unter­nehmen weiter mitteilte, sollen für das aktu­elle Projekt mehr als 310 Kilo­meter Glas­faser verlegt werden. Dazu will der Konzern über­wie­gend das Tren­ching-Verfahren nutzen, das zeit­spa­rend, nach­haltig und kosten­effi­zient sei. Nicht zuletzt werde damit die Bauzeit verkürzt. Davon profi­tieren Anwohner, weil sich auch die Lärm­beläs­tigung verkürzt.

Anschluss ohne Extra­kosten

Wie bei allen Glas­faser-Ausbau­pro­jekten fallen keine zusätz­lichen Kosten für den Anschluss an, wenn sich die Unter­nehmen noch während der Vorver­mark­tung zum Vertrags­abschluss entscheiden. Die Ange­bote sind etwas flexi­bler als im Privat­kunden-Bereich. Sie reichen vom asym­metri­schen 100 MBit/s bis zum symme­tri­schen 1 GBit/s-Anschluss. Auch direkte Über­tra­gungs­wege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

In einer weiteren Meldung haben wir bereits über den Glas­faser-Ausbau der Telekom für Privat­kunden berichtet.

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