Breitband

Bis zu 1 GBit/s: Telekom setzt Glasfaserausbau fort

Die Telekom hat mit der Vorver­mark­tung für Glas­faser-Anschlüsse begonnen, die ab 2021 gebaut werden. Die Anschlüsse werden bei früh­zei­tiger Buchung kostenlos einge­richtet.

Telekom treibt Glasfaser-Ausbau voran Telekom treibt Glasfaser-Ausbau voran
Foto: Telekom
Die Deut­sche Telekom will ihr Glas­faser­netz sukzes­sive ausbauen. Dabei setzt der Konzern neben privaten Inter­essenten vor allem auch auf Geschäfts­kunden als mögliche Inter­essenten für einen Internet-Anschluss, der Band­breiten von bis zu 1 GBit/s bietet. Nun stell die Telekom knapp 4000 Unter­nehmen in 14 weiteren Kommunen den Anschluss an das Glas­faser­netz in Aussicht.

"Die Digi­tali­sie­rung der Wirt­schaft ist eine Chance für Deutsch­land. Die Basis dafür ist eine flächen­deckende Breit­band-Versor­gung. Das wissen wir und verstärken gerade deswegen den Glas­faser­ausbau in Gewer­bege­bieten: In der sechsten Welle gehen wir jetzt mit weiteren 16 Gewer­bege­bieten in die Vorver­mark­tung", sagt Hagen Rick­mann, Geschäfts­führer Geschäfts­kunden der Telekom Deutsch­land.

Zu den Städten und Gemeinden, in denen die Telekom die Gewer­bege­biete mit Glas­faser-Infra­struktur versorgen will, gehören nach Unter­neh­mens­angaben Bad Sobern­heim, Bad Soden, Bodels­hausen, Esch­born, Frei­burg, Hannover, Hirsch­berg, Karlsbad, Kassel, Kehl, Mainz, Mörfelden-Wall­dorf, Offen­bach und Wies­baden. "Niemand in Deutsch­land baut mehr Glas­faser als die Deut­sche Telekom. Und wir konzen­trieren uns nicht nur auf Groß­städte, sondern sehen den Bedarf genauso in den länd­lichen Regionen", so Rick­mann weiter.

Tren­ching-Verfahren für schnellen Ausbau

Telekom treibt Glasfaser-Ausbau voran Telekom treibt Glasfaser-Ausbau voran
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Wie der Bonner Tele­kom­muni­kati­ons­kon­zern erläu­tert, werden für das aktu­elle Projekt rund 230 Kilo­meter Glas­faser verlegt, um die Unter­nehmen, die Inter­esse an Glas­faser-Anschlüssen zeigen, an einen Breit­band-Inter­net­zugang mit bis zu 1 GBit/s im Down­stream anzu­binden.

Beim Netz­ausbau in den Gewer­bege­bieten setzt die Telekom auf das Tren­ching-Verfahren. Das sei nicht nur zeit­spa­rend, sondern auch nach­haltig und kosten­effi­zient im Ausbau. Ein posi­tiver Neben­effekt der entspre­chend verkürzten Bauzeit seien zudem gerin­gere Belas­tungen für die Anwohner. Den Zugang legt die Telekom ohne zusätz­liche Kosten, sofern sich die Firmen früh für einen Anschluss an das Glas­faser-Netz entscheiden. So hat der Konzern die Vorver­mark­tung für die Gewer­bege­biete, die ab 2021 erschlossen werden sollen, bereits gestartet.

Über die Glas­faser-Infra­struktur bietet die Telekom vom asym­metri­schen 100-MBit/s- bis zum symme­tri­schen 1 GBit/s-Anschluss verschie­dene Möglich­keiten. Auch direkte Über­tra­gungs­wege mit bis zu 100 GBit/s sind verfügbar. Der Bonner Dienst­leister inves­tiert nach eigenen Angaben jähr­lich rund fünf Milli­arden Euro und betreibt mit mehr als 500 000 Kilo­meter das größte Glas­faser-Netz in Europa.

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