Breitband

Bis zu 1 GBit/s: Telekom baut Glas­fasernetz weiter aus

Die Deut­sche Telekom startet mit der Vorver­mark­tung von Glas­fa­ser­an­schlüssen in weiteren Gewer­be­ge­bieten. Für den Ausbau kommt das Tren­ching-Verfahren zum Einsatz.

Glasfaser für Gewerbegebiete Glasfaser für Gewerbegebiete
Foto: Telekom
Die Deut­sche Telekom hat ange­kün­digt, ihr Glas­fa­ser­netz weiter auszu­bauen. Rund 17 000 Unter­nehmen in 67 weiteren Kommunen sollen davon profi­tieren können. Die Telekom will den Firmen Internet-Zugänge mit Band­breiten von bis zu 1 GBit/s anbieten. Inter­es­senten, die sich früh­zeitig für einen der Anschlüsse entscheiden, sollen ohne zusätz­liche Kosten ange­bunden werden.

"Die Digi­ta­li­sie­rung der Wirt­schaft ist eine Chance und Heraus­for­de­rung für Deutsch­land. Die Basis dafür ist eine flächen­de­ckende Breit­band-Versor­gung. Das wissen wir und verstärken gerade deswegen den Glas­fa­ser­ausbau in Gewer­be­ge­biete: In der sechsten Welle gehen wir jetzt mit weiteren 80 Gewer­be­ge­bieten in die Vorver­mark­tung", sagt Hagen Rick­mann, Geschäfts­führer Geschäfts­kunden der Telekom Deutsch­land.

Das Angebot bei Glas­faser-Anschlüssen reicht nach Telekom-Angaben vom asym­me­tri­schen 100-MBit/s- bis zum symme­tri­schen 1-GBit/s-Anschluss. Auch direkte Über­tra­gungs­wege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom nach eigenen Angaben an. Für das neue Ausbau­pro­jekt will der Netz­be­treiber rund 900 Kilo­meter Glas­faser verlegen.

Schneller Netz­ausbau dank Tren­ching-Verfahren

Glasfaser für Gewerbegebiete Glasfaser für Gewerbegebiete
Foto: Telekom
Für die Versor­gung der Indus­trie­ge­biete mit Glas­faser kommt das Tren­ching-Verfahren zum Einsatz, das die Telekom als zeit­spa­rend, nach­haltig und kosten­ef­fi­zient beschreibt. Es führe zudem zu kürzeren Bauzeiten und damit auch zu weniger Belas­tung für die Anwohner.

Zu den Kommunen, deren Gewer­be­ge­biete ausge­baut werden sollen, gehören unter anderem Admanns­hagen-Barge­shagen, Bad Homburg, Berlin, Bern­kastel-Kues, Bieden­kopf, Blan­ken­felde-Mahlow, Bran­den­burg, Cottbus, Crails­heim, Detmold, Diet­zen­bach, Elms­horn, Erfurt, Erkrath, Erlangen, Espel­kamp, Gerichs­hain, Gießen, Glinde, Göttingen, Gräfel­fing, Grenzach-Wyhlen, Gröben­zell, Gronau, Halle, Hanau, Hocken­heim, Hoppe­garten, Hövelhof, Hüll­horst, Isern­hagen, Karls­feld, Kels­ter­bach, Kempen, Kirch­heim, Kleve, Koblenz, Lahnau, Limburg, Lohmar, Mark­klee­berg, Merse­burg, Mörfelden-Wall­dorf, Mülheim-Kärlich, München, Nettetal, Neuen­hagen, Neu-Isen­burg, Neuss, Oelde, Radolf­zell, Ratingen, Rellingen, Roßdorf, Schloß Holte-Stuken­brock, Schwar­zenbek, Sins­heim, Springe, Stein­bach, Stuhr, Tübingen, Ulm, Walluf, Wals­rode, Wesseln, Worbis und Worms. "Niemand in Deutsch­land baut mehr als die Deut­sche Telekom. Und wir konzen­trieren uns nicht auf Groß­städte, sondern sehen den Bedarf in den länd­li­chen Regionen genauso", so Hagen Rick­mann. Der Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leister inves­tiere jedes Jahr rund fünf Milli­arden Euro und betreibe mit mehr als 500 000 Kilo­meter das größte Glas­faser-Netz in Europa. Allein im vergan­genen Jahr seien rund 60 000 Kilo­meter Glas­faser verbaut worden.

In einer weiteren Meldung haben wir darüber berichtet, wie die Telekom den Internet-Zugang weiterer Fest­netz-Anschlüsse beschleu­nigen will.

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