Netzausbau

Telekom: Schnelleres Internet für 311.000 Haushalte

Die Telekom beschleu­nigt den Internet-Zugang im Fest­netz. Dabei spielt auch die Glas­faser eine immer größere Rolle. Jetzt hat der Netz­be­treiber die Ausbau­zahlen für März veröf­fent­licht.

Telekom beschleunigt Festnetz-Internet Telekom beschleunigt Festnetz-Internet
Foto: Telekom
Die Deut­sche Telekom setzt den Breit­band-Internet-Ausbau im Fest­netz fort. Wie der Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zern mitteilte, hat das Unter­nehmen im März den Internet-Zugang für 311.139 Haus­halte beschleu­nigt. Dabei berück­sich­tigt die Tele­fon­ge­sell­schaft immer mehr auch den Ausbau von Glas­faser-Anschlüssen. Im März sei die Anzahl dieser Anschlüsse um knapp 50.000 ange­stiegen. Knapp 1,7 Millionen Haus­halte verfügten nun über einen solchen Anschluss, der Daten­über­tra­gungs­raten von bis zu 1 GBit/s im Down­stream ermög­liche.

Insge­samt 32,4 Millionen Haus­halte haben jetzt die Möglich­keit, von der Telekom einen Fest­netz-Anschluss mit VDSL Vecto­ring zu buchen. Damit sind nach Angaben des Netz­be­trei­bers Daten­über­tra­gungs­raten von 100 MBit/s und mehr möglich. Die Anzahl der Super-Vecto­ring-Haus­halte, die bis zu 250 MBit/s im Down­stream bekommen können, stieg nach Telekom-Angaben auf 22,9 Millionen.

Walter Goldentis: "Wir bieten schnelles Internet für Millionen"

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"Die Zahlen belegen, dass wir der Breit­band-Motor in Deutsch­land sind - für Fest­netz und Mobil­funk", sagt Walter Golde­nits, Geschäfts­führer Tech­no­logie der Telekom Deutsch­land. "Wir bieten schnelles Internet für Millionen und nicht Topspeed für ganz wenige. Und wir machen das in bester Netz­qua­lität."

Wie berichtet hat die Telekom in dieser Woche auch bekannt­ge­geben, den LTE-Ausbau im Mobil­funk­netz fort­zu­setzen. So hat das Unter­nehmen 50 weitere Gewinner der Aktion "Wir jagen Funk­lö­cher" benannt. Trotz Corona-Krise will der Netz­be­treiber die meisten dieser Stand­orte noch in diesem Jahr aufbauen und in Betrieb nehmen. Insge­samt baue die Telekom jedes Jahr rund 2000 neue Mobil­funk-Stand­orte.

Wer als Telekom-Fest­netz­kunde von den höheren Band­breiten profi­tieren möchte, benö­tigt auch einen passenden Tarif. Diesen muss der Kunde aktiv buchen. Der Netz­be­treiber macht das nicht auto­ma­tisch, zumal höher­wer­tige Tarife in der Regel auch mit höheren Kosten verbunden sind. Ausnahmen sind Kunden mit Verträgen, die einen Tarif nutzen, der für höhere Band­breiten vorge­sehen ist als sie vor dem Netz­ausbau tech­nisch möglich waren.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Telekom einen Netz­test im Fest­netz gewonnen.

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