IPTV

Telekom: So wird die alte EntertainTV-Plattform eingestellt

Die Deutsche Telekom stellt ihre frühere Entertain-IPTV-Plattform ein. Kunden sollen nicht schlechter gestellt werden. Wir fassen die Details zusammen.
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Die Deut­sche Telekom hat schon vor geraumer Zeit ihr IPTV-Produkt auf eine neue Platt­form über­führt. Diese bietet erwei­terte Features, die mit dem Start von Magen­taTV im vergan­genen Herbst noch­mals erwei­tert wurden. Kunden müssen aller­dings auf die neue Platt­form migriert werden. Sie benö­tigen einen neuen Media Receiver und auch beim Fest­netz­an­schluss, bei dem IPTV aufge­schaltet wird, müssen Verän­de­rungen vorge­nommen werden, wie die Telekom-Pres­se­stelle gegen­über teltarif.de erläu­terte.

Nach wie vor gibt es Kunden, die die alte Fernseh-Platt­form nutzen. Aller­dings verur­sachten deren Weiter­be­trieb auch zusätz­liche Kosten. Daher will die Telekom die noch verblie­benen Kunden im Laufe des Jahres auf Magen­taTV umstellen. Damit könnte das frühere Enter­tain abge­schaltet werden. Grund­sätz­lich seien die Kunden schon vor einiger Zeit darüber infor­miert worden, dass die Ände­rung erfor­der­lich ist, nun gehe die Telekom auch indi­vi­duell auf jeden betrof­fenen Nutzer zu.

Neuer Receiver kommt eine Woche vor Umschalt-Termin

EntertainTV-Bestandskunden werden auf MagentaTV migriertEntertainTV-Bestandskunden werden auf MagentaTV migriert Die Telekom schreibe betrof­fene TV-Zuschauer an und nenne diesen einen Termin, an dem an ihrem Anschluss die Umstel­lung vorge­nommen werden soll. Eine Woche vor dem Produkt­wechsel sollen die Kunden den neuen Media Receiver erhalten, der am Tag der Migra­tion anstelle des bishe­rigen Geräts ange­schlossen werden muss. Die Kondi­tionen für Miet-Geräte sollen auch nach dem Gerä­te­wechsel unver­än­dert bleiben.

Selbst von den Kunden gekaufte Receiver will die Telekom ohne zusätz­liche Kosten für die Nutzer ersetzen. Das Unter­nehmen wolle keine Kunden schlechter stellen als bisher. Zudem wolle die Telekom durch den Produkt­wechsel keine Kunden verlieren. Die Verträge bleiben demnach auch unan­ge­tastet, die Lauf­zeit verlän­gert sich durch den Wechsel des IPTV-Produkts nicht.

Aufnahmen gehen verloren

Mit einem Manko müssen die Fern­seh­zu­schauer dennoch leben: Aufnahmen von Sendungen lassen sich nicht vom alten auf den neuen Receiver umziehen. Die Mitschnitte gehen demnach unwei­ger­lich verloren, wenn das Empfangs­gerät gewech­selt wird. Noch nicht gese­hene Aufzeich­nungen sollten demnach möglichst ansehen werden, solange der alte Empfänger noch betriebs­be­reit ist.

Die jüngste Ände­rung beim IPTV der Telekom war die Umstel­lung auf Magen­taTV im Herbst vergan­genen Jahres. Wir haben das neue TV-Produkt der Telekom seiner­zeit auch einem Test unter­zogen.

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