Breitband

Telekom beschleunigt Internet-Zu­gang für weitere Haushalte

Die Deut­sche Telekom hat im März für 196.000 Haus­halte den Internet-Zugang im Fest­netz beschleu­nigt. Auch die Zahl der Glas­faser-Haus­halte wächst weiter.

Telekom beschleunigt Festnetz-Anschlüsse Telekom beschleunigt Festnetz-Anschlüsse
Foto: Telekom
Die Deut­sche Telekom hat auch im März den Breit­band-Ausbau im Fest­netz weiter voran­getrieben. Im vergan­genen Monat hat der Bonner Tele­kom­muni­kati­ons­kon­zern nach eigenen Angaben die Internet-Geschwin­dig­keit für 196.000 Haus­halte erhöht. Damit haben rund 34,1 Millionen Haus­halte die Möglich­keit, von der Telekom einen Fest­netz­anschluss mit einer Surf-Geschwin­dig­keit von bis zu 100 MBit/s im Down­stream zu bekommen. Für 25,8 Millionen Haus­halte sind bis zu 250 MBit/s oder mehr verfügbar.

Auf noch kleinem Niveau steigt auch die Anzahl der Haus­halte, die einen Glas­faser­anschluss von der Telekom bekommen können. Im März sind 56.000 FTTH-Haus­halte hinzu­gekommen. Damit steht diese Anschlussart für 2,3  Millionen Haus­halte zur Verfü­gung. Das sind 573.000 Haus­halte mehr als noch zu Beginn des Jahres.

Die Telekom hatte bereits ange­kün­digt, in diesem Jahr verstärkt dazu über­zugehen, die Glas­faser bis in die Haus­halte zu bringen. Bislang hatte sich das Unter­nehmen darauf beschränkt, die Glas­faser bis zu den Vertei­ler­kästen zu legen. Die Verbin­dung von dort zu den Kunden erfolgte aber weiter über klas­sische Kupfer­kabel. Im vergan­genen Winter behin­derten zudem die Witte­rungs­bedin­gungen einen schnel­leren Ausbau.

Tarif des Kunden entschei­dend

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Für Kunden, die einen schnel­leren Internet-Zugang im Fest­netz haben möchten, kommt es nicht nur auf den Breit­band-Ausbau durch den Netz­betreiber an. Entschei­dend für die Band­breite, die der Anwender zur Verfü­gung hat, ist auch der Tarif. Die Telekom nimmt von sich aus keine Ände­rungen vor, zumal höher­wer­tige Verträge in der Regel auch mit höheren Kosten verbunden sind.

Wer bis zu 100 MBit/s im Down­stream wünscht, benö­tigt den Tarif MagentaZuhause L, der in den ersten sechs Monaten nach Vertrags­abschluss mit monat­lich 34,94 Euro zu Buche schlägt. Danach erhöht sich die Grund­gebühr auf 44,95 Euro pro Monat. Bis zu 250 MBit/s im Down­stream bietet der Tarif MagentaZuhause XL. Hier beträgt der Monats­preis im ersten halben Jahr 44,94 Euro. Danach sind es 54,94 Euro.

Noch höhere Daten­über­tra­gungs­geschwin­dig­keiten sind mit Hybrid-Anschlüssen möglich, bei der zusätz­lich zum DSL-Anschluss das LTE-Mobil­funk­netz mitge­nutzt wird. Im vergan­genen Jahr hatte die Telekom diese Hybrid-Option für die bekannten MagentaZuhause-Tarife vorge­stellt.

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