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Mit 5G: Mögliche neue Smartphone-Tarife der Telekom

Auf verschiedenen Webseiten sind derzeit Umfragen zu möglichen neuen Smartphone-Tarifen und -Optionen mit 5G zu sehen. Die abgefragten Angebote sind an bestehende Telekom-Verträge angelehnt.

Im Internet kursiert derzeit eine mit Google Surveys erstellte Umfrage, die auf verschiedenen Webseiten in Form einer Anzeige erscheint und mit der Nutzer zu verschiedenen Smartphone-Tarifen und -Optionen befragt werden. Die jeweils dargestellten Tabellen sind im typischen Design der Deutschen Telekom gehalten und beinhalten auch die bestehenden MagentaMobil-Tarife, ohne dass der Name des Netzbetreibers oder das Wort "Magenta" explizit erwähnt werden.

Zu den angezeigten Angeboten können die Teilnehmer an der Umfrage jeweils entscheiden, ob sie einen der Verträge abschließen bzw. eine der Optionen buchen würden oder ob die Tarife für den potenziellen Kunden gänzlich uninteressant sind. Abgefragt werden neben den bekannten Smartphone-Verträgen der Telekom auch denkbare neue Tarife. Diese unterscheiden sich zum Teil nur durch kleinere Details voneinander. Bei einigen Angeboten ist auch der neue Mobilfunk-Standard 5G bereits verfügbar. Erste 5G-Tarife von der Telekom? Erste 5G-Tarife von der Telekom?
Fotos: Telekom/teltarif.de, Montage: teltarif.de

Tarif-Unterscheidung durch Geschwindigkeit

Die abgefragten 5G-Tarife beinhalten generell eine Flatrate für den mobilen Internet-Zugang und unterscheiden sich - ähnlich wie DSL-Tarife im Festnetz - durch die maximale Übertragungsgeschwindigkeit. So bietet der in der Umfrage genannte Mobil S für 39,95 Euro monatliche Grundgebühr neben der Allnet-Flat eine Daten-Flat mit maximal 10 MBit/s im Downstream. Für 49,95 Euro steigt beim Mobil M die Performance auf bis zu 50 MBit/s. Kunden, die den Mobil L für 59,95 Euro buchen, bekommen bis zu 100 MBit/s und im Mobil XL für 84,95 Euro wäre die maximale im Netz mögliche Übertragungsgeschwindigkeit verfügbar.

Die Tarife werden in unterschiedlicher Form abgefragt. Einmal ist 5G bei Mobil M bis XL im Preis enthalten und im Mobil S für 4,95 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühr zubuchbar. In einer weiteren Umfrage kostet 5G in allen Preismodellen monatlich 4,95 Euro extra und in einem dritten Fall schlägt der 5G-Zugang sogar mit 9,95 Euro Extra-Gebühr pro Monat zu Buche. In einem vierten Szenario werden die gleichen Verträge abgefragt - allerdings ohne 5G-Option. Mögliche 5G-Tarife Mögliche 5G-Tarife
Screenshot: teltarif.de

Basic-Tarife für preisbewusste Kunden

Monatliche Grundgebühren ab 39,95 Euro dürften vielen Kunden zu hoch sein, auch wenn sie damit eine echte Daten-Flatrate bekommen. Einen Mobil-XS-Tarif, wie ihn die Telekom derzeit im Angebot hat, sieht die Umfrage nicht vor. Dafür gibt es Befragungen zu zusätzlichen Basic-Verträgen, die beispielsweise den Vodafone-Smart-Tarifen und dem Vodafone IN Konkurrenz machen könnten.

Denkbare Einsteiger-Verträge Denkbare Einsteiger-Verträge
Screenshot: teltarif.de
Basic S würde 14,95 Euro pro Monat kosten und 500 MB LTE-Datenvolumen bieten. Im Basic M für 19,95 Euro monatlich könnten die Kunden 2 GB Highspeed-Volumen nutzen, im Basic L für 29,95 oder 34,95 Euro wären es 3 GB. Je nach Umfrage gibt es eine Allnet-Flat nur im Basic L oder auch in der Tarifstufe M. In den kleineren Preismodellen sind Preise zwischen 9 und 19 Cent pro Minute und SMS vorgesehen.

Mögliche Tarife mit MagentaEINS-Vorteil

Bei der Umfrage wird auch die Meinung der Teilnehmer zu möglichen MagentaEINS-Rabatten abgefragt. Auch hier werden die Telekom oder MagentaEINS nicht namentlich erwähnt, sehr wohl aber die bekannten Vorteile wie eine Allnet-Flatrate für den Festnetz-Anschluss und 10 Euro Rabatt auf die monatliche Grundgebühr für den Handyvertrag, Kunden sollen zudem eine einmalige Gutschrift von 100 Euro bei der Wahl eines Smartphones zum Vertrag bekommen.

Für die Tarife selbst wird die Netztechnologie nicht genannt. Wie bei den 5G-Verträgen erfolgt die Unterscheidung aber über die zur Verfügung stehende maximale Datenübertragungsrate, während in allen Tarifen neben einer Allnet-Flat für Telefonate und den SMS-Versand auch eine echte Daten-Flatrate enthalten sind. Diskussionen über StreamOn und Zero Rating würden sich erübrigen.

Unter Berücksichtigung des Rabatts "mit vorhandenem Festnetz-/Internetanschluss bei uns", wie es in der Umfrage wörtlich heißt, würde der Mobil S mit bis zu 10 MBit/s im Downstream monatlich 26,95 Euro kosten. Für den Mobil M mit maximal 50 MBit/s müssten Interessenten jeden Monat 36,95 Euro investieren. Der Mobil L würde anstelle der bis zu 100 MBit/s, die in den anderen Befragungen ausgewiesen sind, sogar Datenübertragungsraten von bis zu 250 MBit/s ermöglichen und monatlich 46,95 Euro kosten. Schlussendlich wäre noch der Mobil XL mit maximal möglicher Performance für 69,95 Euro pro Monat verfügbar. Umfrage zu Kombi-Tarifen Umfrage zu Kombi-Tarifen
Screenshot: teltarif.de

Abfrage auch für Roaming-Pakete

Neben den Inlandstarifen, die laut der in der Umfrage gezeigten Schaubilder auch im EU-Roaming gelten würden, wird auch eine denkbare Option zur Nutzung in Ländern abfragt, in denen der regulierte EU-Tarif nicht greift. Als Beispiele bekamen wir im Rahmen der Befragung unter anderem die USA und Thailand angezeigt, wobei die Optionen in beiden Ländern inhaltlich identisch waren.

Für 3,95 Euro könnten die Kunden 15 Gesprächsminuten (ein- und ausgehend) nutzen und 15 SMS versenden. Die Option soll allerdings nur für 24 Stunden gültig sein. Neue Datentarife für die Nutzung außerhalb des EU- und EWR-Raums haben wir nicht angezeigt bekommen. Allerdings hat die Telekom bereits vor einigen Monaten neue Travel-&-Surf-Optionen eingeführt. Mögliche neue Roaming-Option Mögliche neue Roaming-Option
Screenshot: teltarif.de

Umfrage ist noch keine konkrete Planung

Die Umfrage zeigt verschiedene denkbare Szenarien für neue Smartphone-Tarife auf. Ob und in welcher Form diese Verträge tatsächlich realisiert werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Befragung dient ja erst einmal der Feststellung, inwiefern es bei potenziellen Kunden eine Akzeptanz für das eine oder andere Preismodell geben könnte. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass gar nicht die Telekom selbst hinter der Studie steckt, sondern ein anderes Unternehmen Interessenten bewusst auf eine falsche Fährte schicken möchte. Ein interessanter Ansatz wären Tarife, bei denen generell eine echte Flatrate für die mobile Internet-Nutzung enthalten ist und die sich durch die verfügbare Datenübertragungsrate unterscheiden, in jedem Fall.

Tarife, die schon jetzt verfügbar sind, finden Sie in unserem Tarifvergleich. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, nach einem Preismodell Ausschau zu halten, das am besten zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.

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