4G

o2 baut Netz weiter aus: LTE in wei­teren Regionen

Telefónica hat im November mehr als 700 neue LTE-Stationen in Betrieb genommen, um bishe­rige Versor­gungs­lücken zu schließen. In Städten wurde das Netz weiter verdichtet.
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Telefónica liegt bei der LTE-Versor­gung nach wie vor hinter der Deut­schen Telekom und Voda­fone zurück. Aller­dings zeigte sich in allen in den vergan­genen Monaten veröf­fent­lichten Netz­tests, dass der Münchner Mobil­funk-Netz­betreiber in diesem Jahr gegen­über seinen Mitbe­werbern an Boden gutma­chen konnte. Jeden Monat hat das Unter­nehmen eine drei­stel­lige Zahl neuer LTE-Sender in Betrieb genommen.

Jetzt hat o2 seinen Netz­ausbau vom November bilan­ziert. Demnach wurden im vergan­genen Monat bundes­weit mehr als 700 neue LTE-Stationen aufge­schaltet. Davon profi­tieren nach Unter­nehmens­angaben Kunden in allen 16 Bundes­ländern. Neben Regionen, die neu mit dem 4G-Netz erschlossen wurden, hat Telefónica sein Netz in bereits abge­deckten Gebieten auch aufge­rüstet, sodass mehr Kunden parallel am glei­chen Ort einen brauch­baren mobilen Internet-Zugang zur Verfü­gung haben.

Hier gibt es jetzt LTE von o2

o2 baut LTE-Netz auso2 baut LTE-Netz aus Neu mit dem LTE-Netz des Münchner Tele­kommu­nika­tions­konzerns wurden im November unter anderem Kunden in Orten wie Krumm­hörn (Orts­teil Greet­siel) an der ostfrie­sischen Küste, Kühlungs­born an der Ostsee­küste, Waren (Müritz) an der Meck­lenbur­gischen Seen­platte, Modautal (Darm­stadt-Dieburg) im Oden­wald und Niddatal (Wetter­aukreis) in Hessen versorgt. Erst­mals 4G im Display hatten nach Angaben des Netz­betrei­bers auch Kunden auch in Mari­enmünster (Kreis Höxter) und Stol­berg (Aachen), Jessen (Elster), Reins­feld (Trier-Saar­burg), Sankt Peter (Breisgau-Hoch­schwarz­wald) sowie in Dachs­bach im baye­rischen Land­kreis Neustadt an der Aisch-Bad Winds­heim.

Die Versor­gung wich­tiger Verkehrs­wege gehört zu den Lizenz­auflagen, die alle Netz­betreiber einzu­halten haben. o2 hat zu diesem Zweck im November unter anderem neue LTE-Stationen an der A1 bei Olden­burg in Holstein (Kreis Osthol­stein), der A2 im nord­rhein-west­fäli­schen Beckum (Waren­dorf), der A3 im baye­rischen Windorf (Passau) und Pars­berg (Neumarkt in der Ober­pfalz), der A5 im hessi­schen Langen (Offen­bach) und Mörfelden-Wall­dorf (Groß-Gerau), der A7 im nieder­säch­sischen Soltau (Heide­kreis), der A10 im bran­denbur­gischen Brie­selang (Havel­land) sowie der A13 bei Frau­endorf (Ober­spree­wald-Lausitz), der A20 bei Groß Miltzow (Meck­lenbur­gische Seen­platte), der A24 bei Tessenow (Ludwigs­lust-Parchim), der A61 bei Hocken­heim (Rhein-Neckar-Kreis) sowie der A81 bei Engen (Konstanz) und Ammer­bruch (Tübingen) aufge­baut.

Auch an Bundes­straßen wie der B20 bei Fridol­fing (Traun­stein), der B87 bei Beil­rode (Nord­sachsen) und der B215 bei Haßbergen (Nien­burg/Weser) hat der Münchner Tele­kommu­nika­tions­konzern die LTE-Versor­gung verbes­sert. Nicht zuletzt wurden neue LTE-Funk­zellen an der ICE-Strecke bei Kalbach und Eichen­zell im Land­kreis Fulda in Betrieb genommen, wo die Kunden bislang zum Teil nur GSM- und EDGE-Versor­gung zur Verfü­gung hatten.

5G-Netz vor dem Start

Auch im Dezember wird das Netz weiter ausge­baut. So wurde jetzt unter anderem der Stol­berger Orts­teil Gres­senich am Nord­rand des Natur­parks Hohes Venn-Eifel mit dem 4G-Netz auf 800 und 1800 MHz erschlossen. Im kommenden Jahr läuft nicht nur der LTE-Ausbau weiter. Für das erste Quartal 2020 hat Telefónica auch den Start seines 5G-Netzes in ersten Groß­städten ange­kündigt.

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