4G

o2-Netzcode verschwindet in Süddeutschland endgültig

Nach GSM und UMTS bekommt auch das LTE-Netz von Telefónica jetzt sukzessive den einheitlichen Netzcode 262-03. In ersten Regionen wurde die Umstellung bereits durchgeführt.
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Bereits seit geraumer Zeit steht fest, dass das konsolidierte Mobilfunknetz von Telefónica den bisherigen Netzcode von E-Plus, 262-03, bekommen wird. In den Regionen, in denen die GSM- und UMTS-Netze von E-Plus und o2 bereits zusammengelegt wurden, wird für diese Netzstandards schon jetzt nur noch diese Kennung verwendet. Das gleiche gilt für die Gegenden in Süddeutschland, Nord- und Ostdeutschland, in denen seit November vergangenen Jahres vor der eigentlichen Netz-Zusammenschaltung bereits die Kennung vereinheitlicht wurde.

Eine Ausnahme war bislang das LTE-Netz. Bis auf wenige Ausnahmen wurde hier weiterhin der bisherige Netzcode von o2, 262-07, verwendet. Das frühere 4G-Netz von E-Plus im Frequenzbereich um 1800 MHz wurde wiederum Mitte vergangenen Jahres abgeschaltet. Die verwendeten Frequenzen wurden von Vodafone übernommen.

Nach und nach hat Telefónica in den vergangenen Monaten aber neben 800 und 2600 MHz auch wieder den Frequenzbereich um 1800 MHz für LTE eingesetzt. Dabei wurde weitgehend ebenfalls die bisher von o2 verwendete Kennung 262-07 verwendet. Dabei war bzw. ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nach Kundenzahlen größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber auch die Basisstationen im 4G-Standard auf den künftigen, einheitlichen Code umstellt.

Netzkennung in Bayern und Baden-Württemberg vereinheitlicht

LTE-Umstellung bei TelefónicaLTE-Umstellung bei Telefónica Wie Leser aus verschiedenen Regionen Süddeutschlands übereinstimmend berichten, ist diese Umschaltung zumindest in weiten Bereichen von Bayern und Baden-Württemberg jetzt erfolgt. Hier wird demnach nun für alle drei Netzstandards der einheitliche Code 262-03 eingesetzt, während die frühere o2-Kennung 262-07 Geschichte ist. Im Nordosten Deutschlands, wo Telefónica vor wenigen Wochen mit der Umstellung bei den GSM- und UMTS-Sendeanlagen begonnen hat, gab es im LTE-Bereich noch keine Änderung.

Keine Änderungen gibt es zudem in Nordrhein-Westfalen, Hessen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland, wo auf GSM, UMTS und LTE noch die Kennungen beider Telefónica-Netze verwendet werden. Eine Ausnahme stellen die Gegenden dar, in denen die GSM- und UMTS-Netze von E-Plus und o2 bereits technisch zusammengeschaltet wurden. Wie ein Test im hessischen Spessart gezeigt hat, kommt aber auch hier für das LTE-Netz derzeit noch die frühere o2-Kennung zum Einsatz.

Telefónica hatte nach Tests im Herbst 2015 Anfang vergangenen Jahres mit der Zusammenlegung der früher eigenständigen Netze von E-Plus und o2 begonnen. Die Umstellung soll bis zu fünf Jahre Zeit in Anspruch nehmen. National Roaming zwischen den beiden Netzen führte das Unternehmen schon vor rund zwei Jahren ein. In einer weiteren Meldung lesen Sie unseren Test zum UMTS-Roaming, den wir seinerzeit in der Region durchgeführt haben, die als erste von der Freischaltung profitiert hatte.

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