Umstellung

Netz-Konsolidierung bei Telefónica schreitet voran

Telefónica-Kunden berichten, dass es im Zuge der Netz-Konsolidierung vor allem nachts zu kurzen Abschaltungen kommt. Das LTE-Netz stehe aber weiter zur Verfügung.
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Nach dem Süden Deutschlands hat Telefónica vor einigen Wochen auch im Nordosten des Landes mit der Netz-Konsolidierung im größeren Stil begonnen. Im GSM- und UMTS-Netz verschwindet sukzessive die bisherige Netzkennung 262-07 von o2. Stattdessen kommt der im früheren E-Plus-Netz übliche Code 262-03 zum Einsatz.

In den vergangenen Tagen erreichen uns wieder zahlreiche Leserreaktionen zum Netz-Umbau beim nach Kundenzahlen größten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber. Auch im Telefon-Treff-Forum diskutieren die Nutzer das Thema und berichten über die Städte und Regionen, in denen die Umschaltung bereits erfolgt ist.

Kaum Beschwerden über Netzprobleme

Netzumbau bei TelefónicaNetzumbau bei Telefónica Anders als in Süddeutschland gibt es bislang aus dem Norden und Osten allerdings nur wenige Beschwerden über größere Einschränkungen etwa bei der UMTS-Versorgung. Stattdessen wird beispielsweise aus Stralsund berichtet, dass nicht nur das GSM- und UMTS-Netz aus den Code des früheren E-Plus-Netzes umgestellt wurde, sondern auch LTE auf 800 MHz an zusätzlichen Standorten aktiviert wurde. Erste 4G-Stationen seien hier allerdings schon vor einigen Monaten in Betrieb gegangen.

In Bremen, Hamburg, Lüneburg, Wolfsburg und Gifhorn funken GSM und UMTS von Telefónica nun nach Nutzer-Beobachtungen ebenfalls generell mit der Kennung 262-03. LTE gibt es dagegen derzeit noch unter dem bisherigen o2-Netzcode 262-07. Lediglich vereinzelt haben Kunden LTE von Telefónica auch wieder mit der Kennung 262-03 beobachtet, nachdem das frühere 4G-Netz von E-Plus Mitte vergangenen Jahres abgeschaltet wurde.

Umstellungen überwiegend nachts

Wie Kunden weiter berichten, ist Telefónica offenbar bemüht, die im Zuge der Umstellung unvermeidlichen Netzausfälle so kurz wie möglich zu halten. So wurden Unterbrechungen bei der GSM- und UMTS-Funkversorgung vor allem in den Nachtstunden beobachtet, während das LTE-Netz auch zu diesen Zeiten weiter genutzt werden konnte. In den Morgenstunden waren die früher mit o2-Kennung arbeitenden Basisstationen dann mit E-Plus-Netzcode aufgeschaltet.

Nach wie vor keinen Termin gibt es für die Umstellung des Netz-Codes in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Auch in Teilen Nordbayerns werden die Kennungen von o2 und E-Plus derzeit noch parallel verwendet. Insgesamt soll die Zusammenlegung der beiden früher eigenständigen Telefónica-Netze bis zu fünf Jahre Zeit in Anspruch nehmen. Mehr dazu können Sie in weiteren Meldungen lesen: In einer der News erfahren Sie mehr über die Situation in Süddeutschland, in einer weiteren betrachten wir den Fortschritt beim LTE-Ausbau von Telefónica.

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