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Telefónica schließt Standorte in Köln, Frankfurt und Hannover

Offenbar muss Telefónica in Deutsch­land sparen: Die Stand­orte Köln, Frank­furt und Hannover werden geschlossen. Arbeits­plätze sollen aber nicht abge­baut werden.
Von dpa /
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Der Telefónica-Standort in Düsseldorf bleibt bestehen
Der Telefónica-Standort in Düsseldorf bleibt bestehen
Der Mobil­funk­anbieter Telefónica schließt seine Stand­orte in Köln, Frank­furt und Hannover. Damit will der Konzern nach eigenen Angaben die Orga­nisa­tions­struktur seiner Stand­orte verein­fachen. Stellen sollen nicht abge­baut werden. "Das Unter­nehmen will jeden derzeit an den Stand­orten beschäf­tigten Mitar­beiter halten", teilte Telefónica heute mit. Ihre Arbeits­plätze blieben erhalten und würden verla­gert. Mit den Arbeit­nehmer­vertre­tern müssten die Details und Bedin­gungen nun ausge­handelt werden.

Zuvor hatte das "Manager Magazin" darüber berichtet. Von den Schlie­ßungen sind demnach rund 250 Mitar­beiter betroffen. Ein Unter­nehmens­spre­cher bestä­tigte die Größen­ordnung. Betroffen seien vor allem die Bereiche Technik und Vertrieb. Orte, die für die Mitar­beiter für den Wechsel in Frage kämen, seien etwa Berlin, Hamburg, Düssel­dorf sowie München und Nürn­berg. Bis 2023 sollen die Maßnahmen abge­schlossen sein. Der erste Standort werde Ende dieses Jahres geschlossen, sagte ein Spre­cher.

Obwohl Telefónica in Deutsch­land weiterhin das Netz ausbaut, gibt es zahl­reiche Berichte über Orte prak­tisch ohne Netz.

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