Konsolidierung

Telefónica legt Netzkennungen in weiteren Regionen zusammen

Im Norden und Osten Deutschlands werden die Netzkennungen von E-Plus und o2 bis März zusammengelegt. In einigen westdeutschen Bundesländern steht der Umbau noch bevor.
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Wie berichtet hat Telefónica im November damit begonnen, seine Netzkennungen im GSM- und UMTS-Netz in Süddeutschland zusammenzulegen. Nachdem in Baden-Württemberg und weiten Teilen Bayerns nun die einheitliche Kennung 262-03 des früheren E-Plus-Netzes verwendet wird, wird diese Konsolidierung im großen Stil jetzt in weiteren Regionen Deutschlands vorangetrieben.

Bis zum März sollen auch die Telefónica-Basisstationen in den norddeutschen und ostdeutschen Bundesländern entsprechend umgerüstet werden. Auch hier erhalten die GSM- und UMTS-Sendeanlagen die einheitliche Netzkennung 262-03. Einzig über LTE bleibt der frühere Netzcode von o2, 262-07, vorübergehend noch erhalten.

In diesen Regionen erfolgt jetzt die Konsolidierung

Konsolidierung bei Telefónica im Norden und OstenKonsolidierung bei Telefónica im Norden und Osten Betroffen von der nun gestarteten Umstellung sind Schleswig-Holstein und Hamburg, Bremen und Niedersachsen, Berlin und Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Wie im Süden Deutschlands ist damit zu rechnen, dass die Umstellungen schrittweise im Laufe der kommenden Woche durchgeführt werden. Einer im Telefon-Treff-Forum geposteten Händler-Information des Netzbetreibers zufolge sollen die Arbeiten im März abgeschlossen werden.

Wie die Nutzer im Forum feststellen, sind vor allem im Osten Deutschlands bereits jetzt zahlreiche Regionen mit dem konsolidierten Telefónica-Netz versorgt. Lediglich das Stadtgebiet von Berlin habe der nach Kundenzahlen größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber bislang weitgehend außen vorgelassen. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion. Während in weiten Teilen Brandenburgs nur noch ein Telefónica-Netz bei einer GSM- und UMTS-Netzsuche erscheint, sind in Berlin weitgehend noch beide Netze zu empfangen. Dank National Roaming können sich die Kunden allerdings - je nach Verfügbarkeit am Aufenthaltsort - in beide Netze einbuchen.

Umstellung in Teilen Westdeutschlands noch offen

Noch keinen Termin gibt es indes für die Zusammenlegung der Netzkennungen in den noch verbleibenden westdeutschen Bundesländern. So gibt es in Nordrhein-Westfalen und Hessen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in Unterfranken nach wie vor die getrennten Kennungen von E-Plus und o2.

Telefónica hatte nach ersten Tests, die bereits im Herbst 2015 durchgeführt wurden, Anfang vergangenen Jahres offiziell mit der Zusammenlegung seiner beiden Mobilfunknetze begonnen. Im Laufe von fünf Jahren soll aus den früher eigenständigen Netzen von E-Plus und o2 ein einheitliches Telefónica-Netz entstehen.

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