4G

LTE für frühere E-Plus-Kunden in weiteren Regionen

Im Nordosten Deutschlands haben Kunden aus dem früheren E-Plus-Netz jetzt die gleiche LTE-Abdeckung wie o2-Kunden zur Verfügung. In Süddeutschland erfolgte die Angleichung schon vor einigen Monaten.
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Mehr LTE-Abdeckung für frühere E-Plus-KundenMehr LTE-Abdeckung für frühere E-Plus-Kunden Seit einem Jahr ist das frühere LTE-Netz von E-Plus Geschichte. Die Kunden haben seitdem die Möglichkeit, das 4G-Netz von o2 mitzunutzen, das wiederum in vielen Regionen mittlerweile die frühere Kennung des E-Plus-Netzes, 262-03, bekommen hat, da dieser Code künftig auch vom einheitlichen Telefónica-Netz genutzt wird. Tests für diese gemeinsame Netznutzung gab es bereits seit Frühjahr. Allerdings gibt es noch heute Unterschiede bei der tatsächlichen LTE-Verfügbarkeit.

Nach wie vor haben nur Kunden mit einer SIM-Karte aus dem früheren o2-Netz Zugriff auf das gesamte 4G-Netz des Münchner Mobilfunk-Netzbetreibers. Für Interessenten mit SIM aus dem alten E-Plus-Netz gibt es regionale Einschränkungen. Sukzessive soll die Netzverfügbarkeit für alle Anwender vereinheitlicht werden. Das hat Telefónica schon Ende vergangenen Jahres in Süddeutschland erledigt. Davon profitieren die Kunden in Baden-Württemberg und weiten Teilen Bayerns.

Mittlerweile wurde diese Angleichung auch im Nordosten Deutschlands vorgenommen, wie Kunden in den vergangenen Wochen beobachtet haben. Einschränkungen gibt es allerdings noch im Westen Deutschlands, wobei Nutzer des Telefon-Treff-Forums in Nordrhein-Westfalen ebenfalls regional schon beobachtet haben, dass sie etwa mit einer Aldi-Talk-Prepaidkarte mittlerweile das LTE-Netz an Orten nutzen können, wo das bislang nicht möglich war.

Zusammenhang mit Vereinheitlichung der Netzkennungen

Die 4G-Freischaltung erfolgt offenbar mit einiger Verzögerung immer dort, wo Telefónica auch die Netzkennungen vereinheitlicht hat. Dieser Vorgang startete im Herbst vergangenen Jahres ebenfalls in Baden-Württemberg und Bayern. Später wurde das Projekt im Norden und Osten Deutschlands in Angriff genommen und zuletzt folgte die Umrüstung im Westen der Republik, wo die Vereinheitlichung der Netzkennung noch nicht abgeschlossen ist.

Sukzessive sollen die früheren Netze von E-Plus und o2 nicht nur eine einheitliche Kennung bekommen, sondern auch komplett zusammengelegt werden. Das LTE-Netz soll im Laufe der kommenden zwei Jahre flächendeckend ausgebaut werden, wie der nach Kundenzahlen größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber auf der CeBIT im März in Hannover verkündet hat.

Der Netzausbau ist eine Sache, Probleme zeigen sich allerdings oft auch bei der Performance des mobilen Internet-Zugangs. In einer weiteren Meldung haben wir bereits darüber berichtet, wie sich das Telefónica-Netz künftig selbst optimieren soll.

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