5G und IoT

Telefónica kooperiert mit BT für mehr Bandbreite bei 5G und IoT

Telefónica Deutschland hat eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit der BT Group bis 2026 bekanntgegeben. Bei dieser Kooperation sollen mehr Bandbreiten für 5G und IoT realisiert werden.
Von Andre Reinhardt
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Telefónica Deutschland hat bekanntgegeben, dass die Partnerschaft mit dem britischen Telekommunikationsunternehmen BT Group verlängert wurde. Mithilfe der vorerst bis 2026 geplanten Kooperation möchte der Münchner Netzbetreiber mehr Bandbreiten für das Internet der Dinge (IoT) und 5G realisieren. Um das zu erreichen, wird die BT Group entsprechende Kapazitäten in 15 deutschen Rechenzentren zur Verfügung stellen. Die Virtualisierung des eigenen Netzes und der Informationstechnik steht dabei im Vordergrund.

Telefónica will mit BT Group sein Netz für 5G und IoT optimieren

o2 arbeitet bis 2026 mit BT Group zusammeno2 arbeitet bis 2026 mit BT Group zusammen Im nationalen Vergleich mit den Wettbewerben Telekom und Vodafone steht der deutsche Geschäftszweig von Telefónica weder bei der Bandbreite noch bei der Flächenabdeckung im Mobilfunk gut da. Das 5G-Zeitalter wird noch mehr Ressourcen beanspruchen, es ist also Zeit für den Mobilfunker, aufzustocken. Bislang lieferte die in Großbritannien ansässige BT Group (British Telecommunications) die Technik, die den Kern des Telefónica-Netzes ausmacht. Auch in Zukunft setzt der Netzbetreiber auf diese Zusammenarbeit und verlängerte jüngst den Vertrag bis zum Jahr 2026, wie IT Times berichtet. Laut Telefónica-CTO Cayetano Carbajo Martin sei es das Ziel des Netzbetreibers "ein führender Anbieter in den Bereichen 5G und Internet of Things zu werden".

Mehr Rechenleistung für mehr Bandbreite

In 15 deutschen Rechenzentren, die als Standorte für Router und Server des Münchner Telekommunikationskonzerns dienen, will die BT Group mehr Kapazitäten bereitstellen. Mit dieser Maßnahme möchte Telefónica nicht nur die Zukunftssicherheit seines Mobilfunknetzes verbessern, sondern auch den Trend des Internet der Dinge bedienen. Künftige Funktionen und Services sollen unmittelbar über die Software programmiert werden. In diesem Bereich wird also Hardware eingespart. Neue Services könnten durch eine solche Virtualisierung früher beim Endkunden ankommen, außerdem seien die Produkte in der Entwicklung flexibler und schneller. Martin meint, dass "agile IT-Lösungen und eine moderne Netztechnologie" wichtige Voraussetzungen für die digitale Transformation seien. Man strebe ein leistungsfähiges Netz an, "das Millionen von Geräten miteinander verbinden kann". Auch 5G würde von den Rechenzentren von British Telecommunications profitieren, so der Telefónica-Technik-Chef.

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