Tarifcheck

Der Tarifcheck: o2 o und andere Tarife mit Kostenlimit

Handy-Tarife mit dynamischer Flatrate im Vergleich
Von Björn Brodersen
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Im Mai vergangenen Jahres sorgte der Münchener Mobilfunkbetreiber o2 für einen echten Paukenschlag: Mit dem o2-o-Tarif führte das Unternehmen ein Mobilfunkangebot mit automatischer Kostenbegrenzung für Anrufe und den SMS-Versand im Inland ein. Die Höhe des monatlichen Maximalpreises variierte dabei bislang zwischen 40 und 60 Euro, zurzeit beträgt er regulär 50 Euro. Andere Mobilfunkanbieter wie Blau, DeutschlandSIM, Lidl und simyo sind inzwischen dem Beispiel von o2 gefolgt und haben vergleichbare Tarife mit Flatrate-Mechanismus eingeführt. Wie der o2-o-Tarif im Vergleich mit den Konkurrenzangeboten abschneidet, erfahren Sie in diesem neuen Tarifcheck.

Rabatt bei Online-Bestellung des o2-o-Tarifs

Der Tarifcheck: o2 o und andere Tarife mit KostenlimitIm Tarifcheck: o2 o Den o2-o-Tarif gibt es sowohl als Postpaid-Variante mit kurzer Mindestvertragslaufzeit von einem Monat als auch als Prepaid-Variante. Wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Tarifvarianten: Das Prepaid-Starterpaket ist knapp 15 Euro teurer als die Postpaid-SIM-Karte für den o2o-o-Tarif und der Postpaid-Tarif bietet zusätzliche Optionen wie beispielsweise eine Festnetz-Rufnummer sowie Rabatt für Neukunden bei Online-Buchung.

Wer die SIM-Karte für den grundgebührfreien o2-o-Tarif in der Postpaid-Variante über die Website von o2 bestellt, zahlt zunächst einmalig 3,95 Euro für die Zusendung. Aufgrund des zehnprozentigen Rabatts auf die Nutzungspreise, den o2 Online-Buchern gewährt, fallen bei einer Nutzung der SIM-Karte innerhalb Deutschlands 13,5 Cent pro Anrufminute und pro versendeter SMS-Mitteilung an. Auch für die Abfrage der Mailbox im Inland berechnet o2 den Kunden im o2-o-Tarif 13,5 Cent pro Minute. Wer sich per Handy über das Mobilfunknetz von o2 ins Internet einwählt, zahlt ohne zusätzlich gebuchte Tarif-Option 9 Cent pro Online-Minute.

Der Rabatt für Online-Bucher greift auch bei der Höhe des monatlichen Kostenlimits in der Postpaid-Variante des o2-o-Tarifs: Statt der ansonsten üblichen 50 Euro Preis-Maximum greift der Flatrate-Mechanismus für Anrufe und SMS-Versand im Inland hier schon bei 45 Euro.

o2 o im Vergleich mit anderen Prepaid- und Postpaid-Tarifen

Im Vergleich mit neueren Mobilfunk-Tarifen mit monatlichem Kostenlimit zeigt sich: Die Konkurrenz deckelt die Ausgaben ihrer Kunden für bestimmte Dienste nicht nur eher sondern bietet auch günstigere Nutzungspreise: Beispiel Einheitstarife von Blau und simyo: Hier zahlen die Kunden in einem 30-Tages-Zeitraum bis zu 39 Euro für Anrufe ins deutsche Festnetz und in die deutschen Mobilfunknetze sowie für die mobile Internetnutzung per GPRS oder UMTS im Netz von E-Plus. Bis dahin berechnen die beiden Prepaid-Discounter 9 Cent pro Anrufminute und per versendeter SMS-Nachricht sowie für die Nutzung mobiler Datendienste 24 Cent pro Megabyte. Beispiel Lidl Mobile: Hier gleichen die Nutzungspreise denen von Blau und simyo, das Kostenlimit liegt aber mit 40 Euro über 30 Tage knapp über dem der E-Plus-Discounter. Allerdings werden im Lidl-Mobile-Tarif wie bei o2 nur die Kosten für Inlandstelefonate und SMS-Versand gedeckelt.

Beispiel DeutschlandSIM-Tarif von eteleon: Hier zahlen die Nutzer sogar nur 35 Euro pro Monat für Anrufe, SMS und mobile Daten. Bei diesem neuen Tarifangebot im Netz von o2 handelt es sich allerdings nicht um einen Prepaid-Tarif sondern - vergleichbar mit der Postpaid-Variante von o2 o - um ein Vertragsangebot mit kurzer Mindestlaufzeit von einem Monat. Wie bei Blau und Simyo wird die verfügbare Datenübertragungsrate beim mobilen Surfen im DeutschlandSIM-Tarif auf GPRS-Niveau gesenkt, sobald das monatliche Kostenlimit erreicht wurde.

Nur ADAC-Mitgliedern vorbehalten ist der seit Beginn dieses Monats erhältliche Mein-Base-Tarif mit einem monatlichen Kostenlimit von 50 Euro für Handy-Anrufe, SMS-Versand und mobiles Internet im Inland. Hier gibt es nicht einmal eine Bandbreiten-Reduzierung, sobald das Kostenlimit erreicht wurde.

Auf der folgenden Seite sehen Sie alle Tarife im detaillierten Überblick und erfahren, wie unser Urteil über den o2-o-Tarif, der "Mutter der dynamischen Flatrate-Tarife", ausfällt.

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