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Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ging es offiziell los. Zattoo nahm in der Schweiz seinen Betrieb auf, zunächst nur mit vier frei empfangbaren Senden. Nutzer konnten über eine proprietäre Software über das Internet Fernsehen schauen. Seit April 2009 geht das auch über den Web-Browser - dazu gleich mehr. Der Dienst ist auch in diversen anderen europäischen Ländern verfügbar - das Senderangebot unterscheidet sich dabei von Land zu Land. In Deutschland sind derzeit über 70 Sender frei empfangbar.

Kanal-Übersicht in der Android-App von Zattoo - Werbung inklusiveKanal-Übersicht in der Android-App von Zattoo Das grundsätzlich kostenlose Angebot wird dabei über Werbung finanziert, die an verschiedenen Stellen platziert ist, z.B. beim Start der Zattoo-App bzw. bevor man die Webseite nutzen kann. Das Unternehmen bietet verschiedene kostenpflichtige Abo-Modelle, die neben einem werbefreien gleich noch einen hochauflösenden Genuss des Programms ermöglichen.

Die Technik hinter Zattoo: Vom P2PTV zum Stream

Als Zattoo im Jahr 2006 startete, basierte es auf dem so genannten Peer-To-Peer-TV-Verfahren. Wie bei einem herkömmlichen Peer-To-Peer-Netzwerk auch, werden die empfangenen Video-Streams gleichzeitig an andere Nutzer verteilt. Aufgrund der langsamen DSL-Upload-Geschwindigkeiten entschloss sich das Unternehmen 2009, auf eine andere Technik umzustellen.

Seit April 2009 können die Inhalte direkt per Flash im Browser angesehen werden. Die Videos sind dabei im H.624-Standard kodiert. Solange auf dem Gerät also Adobes Flash installiert ist, ist die Wiedergabe kein Problem. Für Android-Geräte, iPad und iPhone als auch Windows Phones stehen Applikationen im Appstore zum Download bereit.

Konflikte mit Sendern und Geotargeting

Zattoo gerät dabei immer wieder mit den Sendern aneinander. So wurden Anfang 2010 alle Sender der BBC, auf eigenen Wunsch, aus dem englischen Zattoo-Programm entfernt. Auch die Senderlisten der Schweiz und Deutschland unterscheiden sich. So sind beispielsweise die Programme der ProSiebenSat.1- und der RTL-Gruppe in der Schweiz empfangbar, nicht aber in Deutschland.

Um ermitteln zu können, von wo aus der Nutzer auf den Dienst zugreift, wird anhand der IP-Adresse das Land bestimmt. Je nach Position werden dann die jeweiligen, zur Verfügung stehenden Sender angezeigt.

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