Übersprungen

Windows 9 heißt Windows 10

Windows 10 wurde am  September 2014 vorge­stellt - die Versi­onsnummer 9 hat Micro­soft ausge­lassen.
Von Ralf Trautmann /
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Am 30. September 2014 hat Micro­soft den Nach­folger von Windows 8 bzw. Windows 8.1 vorge­stellt: Entgegen vorhe­rigen Erwar­tungen hieß er jedoch nicht Windows 9, sondern Windows 10. Somit über­sprang das Unter­nehmen aus Redmond bei der Benen­nung seines Betriebs­systems eine Versi­onsnummer.

Auf dieser Windows-Version ruhten große Hoff­nungen, da Windows 8.x in puncto Nutzer­akzep­tanz nicht so gut wegkam. Dabei hat sich Micro­soft bei der Über­arbei­tung Nutzer­wünsche zu Herzen genommen: So war die augen­fälligste Neue­rung das wieder­belebte Start­menü. Dessen Verschwinden in Windows 8 hatte große Kritik nach sich gezogen. Nun kam es zurück - und zwar in einer Vari­ante, die optisch zwischen "altem" Windows-7-Start­menü und Kachel-Design von Windows 8 ange­siedelt war.

Außerdem war die so genannte Charmsbar am Seiten­rand für Desktop-Nutzer wieder wegge­fallen - auf dem Tablet war sie jedoch erhalten geblieben. Dafür kam "Cortana" neu auf den PC - die Sprach­steue­rung war bereits in Windows Phone 8.1 inte­griert.

Je nach Gerä­teklasse: Desktop oder Modern UI

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Neu war auch, dass sich Windows 10 in puncto Nutzer­ober­fläche stärker an die Gerä­teklasse anpasst - auf klas­sischen PCs kam dann vorein­gestellt der Desktop zum Start, auf Touch-Geräten die Kachel-Ober­fläche. Windows-Apps waren aber unab­hängig von der Gerä­teklasse weiterhin nutzbar.

Und nicht zuletzt kam Windows 10 mit dem neuen Browser Edge. Die Nutzer­ober­fläche bot dabei noch mehr Platz für die Internet-Inhalte - hierfür schrumpften die Steu­erele­mente des Brow­sers oder erscheinen nur nach Bedarf.

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