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Ultrabooks: Intel will den Laptop-Markt neu beleben

Mit dem Ultra­book hat Intel eine neue Kate­gorie von extrem leichten, schmalen und ausdau­ernden, aber trotzdem leis­tungs­starken Laptops etabliert. Hier lesen Sie mehr zum Thema.
Von Susanne Kirchhoff / Ralf Trautmann
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Mit dem Macbook Air hat Apple es vor­gemacht: ein leichter dünner Laptop, der sich bequem trans­portieren lässt und mit langen Akku­lauf­zeiten punktet. Das konnte der Chip-Her­steller Intel nicht auf sich sitzen lassen und konterte mit einer Eigen­entwick­lung. "Ultra­book" lautet der Name der von Intel ins Leben geru­fenen Kate­gorie von trag­baren PCs. Im Grunde genommen handelt es sich um beson­ders schmale und leichte Laptops, die trotz hoher Rechen­power über­aus ausdau­ernd sind.

News zum Thema UltrabooksNews zum Thema Ultrabooks Intel hat sich den Namen "Ultra­book" schützen lassen und stellt einige Forde­rungen an die Laptop-Hersteller, damit sie ihre Geräte unter dieser Bezeich­nung anbieten dürfen. So beträgt die maxi­male Dicke für ein Ultra­book 21 Milli­meter und im Akku­betrieb soll der Rechner mindes­tens fünf Stunden durch­halten. Sowohl die Zeit für den Boot-Vorgang als auch für das Aufwa­chen aus dem Standby soll nicht länger sein als Nutzer es von Tablets gewohnt sind. Hierzu setzen die Hersteller meist auf eine SSD als Daten­träger. Um Gewicht einzu­sparen wird zumeist auf ein opti­sches Lauf­werk verzichtet. Zudem müssen die Rechner beson­ders strom­sparend arbeiten. Seit 2013 muss ein Touch­screen verbaut sein.

Ultra­books: Abstriche bei den verfüg­baren Anschlüssen

Abstriche müssen Käufer dafür beim Preis und den verfüg­baren Anschlüssen machen: Die Geräte bewegen sich zumeist im Bereich von etwa 800 bis 1200 Euro, liegen damit aber immer noch deut­lich am unteren Ende der Preis­spanne der soge­nannten Subnote­books.

Um die flache Bauform zu ermög­lichen, besitzen Ultra­books meist kein Lauf­werk und nur wenige externe Schnitt­stellen. Häufig verfügen die schmalen Geräte nur über ein bis zwei USB-Ports (wobei ein USB-3.0-Port mittler­weile Pflicht ist), einen HDMI- und Kopf­hörer-Aus­gang und einen SD-Karten-Slot. Verbin­dungen mit externen Geräten erfolgen vorrangig drahtlos über WLAN und Blue­tooth. Wer weitere Anschluss-Optionen wünscht, kann auf eine externe Docking-Station zurück­greifen. Das Zubehör wird von unten an das Ultra­book ange­steckt und bietet zusätz­liche Ausgänge. Nicht für alle Ultra­book-Vari­anten sind jedoch Docking-Ports verfügbar.

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