Mobile Banking

Mobile Banking: Was ist das und wie geht das?

Mobile Banking ermöglicht im Grunde genommen die Verwaltung der Bankkonten auch unterwegs. Mittlerweile wird das von fast allen Banken oder Sparkassen den Kunden zur Verfügung gestellt.
Vom teltarif.de-Team zusammengestellt
AAA
Teilen (7)

Mobile Banking ermög­licht im Grunde genommen die Verwal­tung der Bank­konten auch unter­wegs. Mitt­lerweile wird das mobile Banking von fast allen Banken oder Spar­kassen den Kunden zur Verfü­gung gestellt. Mit den Apps können norma­lerweise Konto­stände abge­rufen, Umsätze über­prüft und Über­weisungen durch­geführt werden. Einige Apps bieten auch andere zusätz­liche Optionen wie Verwal­tung mehrerer Konten von unter­schied­lichen Banken und Kredit­insti­tuten, Filial- und Geld­auto­maten­suche, Kauf und Verkaufen der Wert­papiere oder die Möglich­keit eine Watch­list inter­essanter Wert­papiere anlegen zu können.

Bankei­gene Apps

Mobile BankingMobile Banking Die meisten Banken und Spar­kassen bieten in ihren kosten­losen Apps inzwi­schen die Möglich­keit, neben der Erle­digung aller Online-Banking-Vorgänge des haus­eigenen Kontos, auch zusätz­lich weitere Konten anderer Banken zuzu­fügen und zu verwalten (soge­nanntes Multi­banking). Voraus­setzung dafür ist ein meis­tens ein Bank­konto bei der jewei­ligen appher­ausge­benden Bank. Weiterhin können mit der Online-Bank ING-DiBa App zusätz­lich zu den Stan­dard-Optionen noch Wert­papiere gekauft und verkauft werden oder die Einsicht in die aktu­elle Börsen­entwick­lung genommen werden. Die zuver­lässigen Apps werden unter anderen auch von Commerz­bank, Deut­sche Bank, Post­bank, Deut­sche Kredit­bank, Targ­obank oder comdi­rekt zur Verfü­gung gestellt. Solche Apps haben den Vorteil, dass die Funk­tionen maßge­schnei­dert nach der jewei­ligen Bank­ansprü­chen sind.

Multi­banking-Funk­tion

Alter­nativen zu bankei­genen Apps sind die unab­hängigen Apps, die nur für das Verwalten der Bank­konten entwi­ckelt werden. Die Vorteile solcher Apps sind, dass die Kunden nicht an die App einer Bank gebunden sind und dadurch die Einschrän­kungen und Bedin­gungen eines Anbie­ters vermeiden können. Nach­teil kann wiederum die mangel­hafte Inte­gration der Sonder­funk­tionen der jewei­ligen Bank sein oder dass das ausge­wählte Bank­institut von der App nicht unter­stützt wird.

Ein gutes Beispiel für Multi­banking ist OutBank App, die zu keiner Bank gehört, sondern auf dem Markt nur als Konto­manager auftritt. Damit können Giro-, Kredit- oder PayPal-Konten von mehr als 4 000 Banken in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz verwaltet werden. Die App gilt als eine der besten und sichersten Banking Apps auf dem Markt, die mit iPhone, Android oder Windows-Phone kostenlos benutzt werden kann. Die App OutBank zeichnet sich durch einen hohen Sicher­heits­stan­dard aus, da die verschlüs­selten Daten nur lokal auf dem Smart­phone des Nutzers und auf keinem Server gespei­chert werden.

Als kosten­pflich­tige alter­native zur OutBank bietet sich StarMoney an, die 3,99 Euro monat­lich im Abo kostet. Momentan ist aber die Einbin­dung von Bank­konten einiger klei­nerer Banken noch nicht möglich, was sich aber bald ändern sollte. Es steht eine 60-Tage-Test­version bereit, um das Programm unver­bind­lich zu testen.

Finanz­blick ist eine weitere kosten­lose App, die unter Benut­zern positiv ange­nommen und von TÜV-Rhein­land zerti­fiziert wurde.

Sicher­heit

Durch moderne Sicher­heits­vorschriften kommen mit mobilen Banking keine großen Risiken dazu. Durch Kenn­wort und Pass­wort-Schutz, Verschlüs­selung der Daten, verbunden mit den konstanten Aktua­lisie­rungen der Sicher­heits­systeme können die Ängste in den meisten Fällen zumin­dest bei den großen Anbieter ausge­schlossen werden.

Meldungen zu Mobile Banking

1 2 3 412 letzte
Teilen (7)